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Mehr Wasser für Dresden: neuer Wasserspeicher geht in Betrieb

Seit dem 11.05.2021 kommt das Trinkwasser für 82.000 Verbraucher im Dresdner Norden aus dem neuen Hochbehälter Hosterwitz an der Fischhausstraße. Dieser fasst 3.000 m3 Wasser mehr als der bestehende Wasserspeicher in der Radeberger Vorstadt und kann zukünftig um weitere 9.000 m3 erweitert werden. „Wir haben damit einen notwendigen Baustein für die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in […]

von | 11.05.21

Seit dem 11.05.2021 kommt das Trinkwasser für 82.000 Verbraucher im Dresdner Norden aus dem neuen Hochbehälter Hosterwitz an der Fischhausstraße. Dieser fasst 3.000 m3 Wasser mehr als der bestehende Wasserspeicher in der Radeberger Vorstadt und kann zukünftig um weitere 9.000 m3 erweitert werden.

„Wir haben damit einen notwendigen Baustein für die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in Dresden geschafft. Alle Funktionstests und Trinkwasserproben verliefen erfolgreich,  so dass die erste von zwei Wasserkammern an das Netz geht“, erklärt Jens Schönberger, Abteilungsleiter Assetmanagement Wasser. Im Juni geht auch die zweite Kammer in Betrieb.

Neuer Wasserspeicher mit 18.800 m3

Der alte Hochbehälter Hosterwitz kann dann vom Trinkwassernetz getrennt werden. Der neue Wasserspeicher fasst insgesamt 18.800 m3 (zwei Kammern mit je 9.400 m3). Dies entspricht fast 7,5 olympischen Schwimmbecken oder 125.000 handelsüblichen Badewannen.

Der neue Hochbehälter hat neben der größeren Speicherkapazität einen weiteren Vorteil: Er ist 5 m tiefer angeordnet als der alte und liegt damit auf gleicher Höhe mit dem größten Hochbehälter auf der linken Elbseite. Insbesondere bei Betriebsstörungen können die Mitarbeiter somit noch flexibler und ohne zusätzlichen Energieeinsatz das Wasser umleiten.

Gleichmäßige Druckverteilung im Versorgungsgebiet

Durch diese neue Lage sinkt der Druck in den direkt angeschlossenen Versorgungszonen geringfügig um 0,5 bar. Eine gleichmäßige Druckverteilung im Versorgungsgebiet ist dabei sichergestellt. Sollte es dennoch zu Störungen im Wassernetz kommen, wenden sich Betroffene an den Entstördienst Wasser. Dieser ist 24 Stunden am Tag erreichbar.

Dies betrifft insbesondere die direkt angeschlossenen Versorgungszonen mit den Stadtteilen Äußere Neustadt, Radeberger Vorstadt, Leipziger Vorstadt, Pieschen, Mickten, Kaditz, Trachau, Hosterwitz und Pillnitz. Über nachgelagerte Pumpwerke und Hochbehälter werden die weiteren Stadtteile im Dresdner Norden versorgt.

Neubau kostete 13 Mio. Euro

Der alte Hochbehälter Hosterwitz wurde zusammen mit dem Wasserwerk Hosterwitz im Jahr 1908 in Betrieb genommen. Daher hat er auch seinen Namen. Baubeginn für den neuen Hochbehälter Hosterwitz war im August 2018. Innerhalb der SachsenEnergie-Unternehmensgruppe ist die DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH für die Wasserlieferung und den Netzbetrieb zuständig. Für den Neubau investierte SachsenEnergie rund 13 Mio. Euro.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Neuer Wasserspeicher Hosterwitz. Quelle: Oliver Killig

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