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Gesicherte Trinkwasserversorgung für den WBV Am Wiehen im Jahr 2023

Auf die Sommersaison 2023 blickt der Wasserbeschaffungsverband „Am Wiehen“ (WBV) entspannt und unaufgeregt zurück. Anders als im Vorjahr war die Trinkwasserversorgung der rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet jederzeit sichergestellt.

von | 02.11.23

Quelle: Pixabay/ kaboompics
Wassercent; Wasserhahn; Trinkwasser; Leitungswasser

02. November 2023 ǀ Auf die Sommersaison 2023 blickt der Wasserbeschaffungsverband „Am Wiehen“ (WBV) entspannt und unaufgeregt zurück. Anders als im Vorjahr war die Trinkwasserversorgung der rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet jederzeit sichergestellt.

Die digitale Trinkwasserampel des WBV musste 2023 nur einmal auf „Gelb“ gestellt werden, was die notwendige Reduzierung des Trinkwasserverbrauches signalisiert. Zum Vergleich: 2022 wurde die Ampel sechsmal auf Gelb und zweimal sogar auf Rot geschaltet.

Dazu Verbandsvorsteher Bernd Poggemöller: „Die entspanntere Lage in der Wasserversorgung in diesem Sommer verdanken wir nicht nur den kühleren Temperaturen und den höheren Niederschlagsmengen, die gerade in der zweiten Sommerhälfte zu verzeichnen waren. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind achtsamer geworden – selbst an heißen Tagen haben wir weniger Wasser abgegeben als im Vorjahr.”

Maßnahmen zur Versorgungssicherheit ergriffen

Zudem hat der Verband in den letzten Jahren viele Maßnahmen getroffen, um die Trinkwasserversorgung zukunftssicher aufzustellen: Neben der eigenen Trinkwasserförderung in Hille-Südhemmern und den Bezugsmengen von bestehenden Partnern hat der WBV z. B. weitere Bezugsquellen in der Nachbarschaft erschlossen. So wurde über eine neue Verbundleitung nach Lübbecke von den Stadtwerken Lübbecke Trinkwasser bezogen. Zusätzliche Wassermengen steuerten die Mindener Stadtwerke, die Stadtwerke Porta Westfalica, der WBV Wiehengebirge sowie ein Brunnen in Gohfeld bei.

Außerdem wurde 2023 die neue Trinkwasserkammer 4 des Hochbehälters Bischofshagen von den Stadtwerken Löhne in Betrieb genommen, sodass dort nun mehr als eine Tagesmenge des in Löhne benötigten Trinkwassers vorgehalten werden kann. Die Löhner Stadtwerke führten zudem Probebohrungen für neue Brunnen durch, um vor Ort weitere Brunnenstandorte zu erschließen.

Auch die Stadtwerke Bad Oeynhausen ermitteln, welche Standorte sich im Stadtgebiet für die Erschließung weiterer Brunnenanlagen eignen. Dort wird außerdem eine neue Verbundleitung nach Vlotho geschaffen, um weitere Wassermengen von den Stadtwerken Vlotho beziehen zu können. All diese Maßnahmen kosten jedoch auch Geld – so ist der Verbandsvorsteher überzeugt, dass sich dies über kurz oder lang auf die Wasserpreise in den Mitgliedskommunen auswirken wird. Ziel aller Maßnahmen sei aber, das Gesamtsystem des WBV „Am Wiehen“ zu entlasten und die Versorgungssicherheit beständig zu erhöhen. Deshalb plant der WBV schon jetzt noch weitere Investitionen für das kommende Jahr 2024.

Grundwasserstand sinkt

„Wir bleiben wachsam, denn die Pegelstände beim Grundwasser sind im Vergleich zu 2022 erneut leicht gesunken – der Klimawandel ist und bleibt spürbar“, berichtet der stellvertretende Verbandsvorstand Lars Bökenkröger. „Insgesamt gibt es im Gebiet des WBV ‚Am Wiehen‘ genug Jahresmengen an Trinkwasser, doch an heißen Spitzentagen können noch immer Probleme in der Versorgung auftreten – nämlich dann, wenn verhältnismäßig viel Wasser auf einmal benötigt wird, um Gärten zu bewässern und Pools zu befüllen.“

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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