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19. November ist der Welttoilettentag

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Autor: Kathrin Mundt

19. November ist der Welttoilettentag
Welttoilettentag klingt kurios, hat aber einen ernsten Hintergrund: Fast die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser und sicheren Sanitäranlagen

Anlässlich des heutigen Welttoilettentags, der 2001 ins Leben gerufen wurde, äußert sich die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW), die Interessenvertretung der öffentlichen Wasserwirtschaft in Deutschland wie folgt:

“Der Welttoilettentag am 19. November ist Anlass sich der Bedeutung von sicheren Sanitäreinrichtungen bewusst zu machen und dient als Aufruf an die internationale Gemeinschaft, auch an die deutsche Bundesregierung, die Finanzmittel zu erhöhen, damit das Menschenrecht auf sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen bis 2030 erfüllt werden kann.

Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen sind Menschenrecht

Fast die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sicheren Sanitäreinrichtungen. Dies zeigt der aktuellste Umsetzungsbericht von UNICEF und WHO zum sechsten nachhaltigen Entwicklungsziel „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle bis 2030“. Unsichere, d.h. unhygienische, Sanitäreinrichtungen bedeuten die Gefährdung der Gesundheit der Gemeinschaft.
Wir dürfen nicht vergessen, dass es vor nicht allzu langer Zeit in Europa ähnlich aussah: Sanitäre Missstände stellten die Hauptursache für Choleraepidemien im 19. Jahrhundert dar. Erst im anbrechenden 20. Jahrhundert entstand eine in Mitteleuropa befriedigender Schutz vor Infektionen durch sanitäre Anlagen. Ein sicheres Abwasser- und Trinkwassersystem ist ein Meilenstein für die Hygiene und Grundpfeiler unserer modernen Zivilisation.
In Deutschland arbeitet die kommunal organisierte Wasserwirtschaft tagtäglich dafür, jedem Haushalt sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen und das Abwasser hygienisch sicher und umweltgerecht zu behandeln. Dabei stellt der Klimawandel auch die Wasserversorgung in Deutschland vor neue Herausforderungen.

Prof. Lothar Scheuer, AöW-Präsident. „Unser Abwasser- und Trinkwassersystem ist ein Meilenstein für die Hygiene, denn es begrenzt die Ausbreitung von Krankheiten und ist damit ein Grundpfeiler unserer Zivilisation. Die Wasserwirtschaft in öffentlicher Hand wird der essentiellen Aufgabe der Daseinsvorsorge gerecht, indem sie gemeinwohlorientiert und nachhaltig die Bürgerinnen und Bürger mit sauberem Trinkwasser versorgt und Abwasser hygienisch und umweltgerecht behandelt.“

 

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