Generic filters
FS Logoi

Qualität deutscher Badegewässer weiterhin sehr gut

Der am 9. Juni 2023 veröffentlichte Bericht der EU-Kommission zur Qualität der Badegewässer bestätigt, dass Deutschland über 96 Prozent "ausgezeichnet" oder "gut" bewertete Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten hat. Insgesamt erfüllen 98 Prozent der Badegewässer die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie. Die Qualität der deutschen Badegewässer ist weiterhin sehr gut. 

von | 06.07.23

Mit diesen Ergebnissen gehören die deutschen Badegewässer zu den Top 10 in Europa.
Quelle: Pixabay / Anrita1705

06. Juli 2023 Ι Der am 9. Juni 2023 veröffentlichte Bericht der EU-Kommission zur Qualität der Badegewässer bestätigt, dass Deutschland über 96 Prozent “ausgezeichnet” oder “gut” bewertete Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten hat. Insgesamt erfüllen 98 Prozent der Badegewässer die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie. Die Qualität der deutschen Badegewässer ist weiterhin sehr gut.

„06. Dem Sprung ins kühle Nass steht also nichts mehr im Wege. Bürgerinnen und Bürger können sich vorab lokal über die aktuelle Qualität an ihrem Wohnort informieren“, sagt Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA).

Die Qualität deutscher Badegewässer ist weiterhin sehr gut.

Im Jahr 2022 wurden nach den EU-Richtlinien nur 14 von insgesamt 2.292 Badegewässern in Deutschland als “mangelhaft” eingestuft. Insgesamt wurden in diesem Jahr an 118 registrierten Badegewässern Vorkehrungen getroffen, um ein Badeverbot auszusprechen oder vom Baden abzuraten, um die Gesundheit der Badegäste nicht zu gefährden. Dies erfolgte meist aufgrund des Auftretens von Cyanobakterien, auch bekannt als “Blaualgen” (84 Fälle). In 30 Fällen wurden wasserhygienische Gründe festgestellt, die häufig auf Starkregenereignisse mit Verschmutzung von Gewässern zurückzuführen waren. Aufgrund des massiven Fischsterbens in der Oder im Sommer 2022 wurde auch an zwei Badegewässern entlang der Oder vorsorglich ein Badeverbot verhängt.

Messdaten der Badegewässer können online eingesehen werden

Die aktuellen Messdaten für jedes Badegewässer können online auf den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer eingesehen werden. Eine Übersicht findet man auf der Website des Umweltbundesamtes (UBA) unter dem Bereich “Wasserqualität in Badegewässern”. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 2.292 deutsche Badegewässer untersucht und dabei 13.233 Wasserproben analysiert. Von diesen Gewässern befanden sich 362 an der Küste von Nord- und Ostsee und 1.930 an Binnengewässern.

Interaktive Karte für jedes Badegewässer in Europa Weitere Informationen

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Neue Verfahren gegen PFAS im Wasser
Neue Verfahren gegen PFAS im Wasser

Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf haben zwei Verfahren entwickelt, mit denen sich PFAS gezielt abbauen lassen. Langfristig könnten die Technologien dazu beitragen, den Eintrag der langlebigen Chemikalien in Gewässer deutlich zu reduzieren.

mehr lesen
Wasserwerk Halingen: Moderne Technik für sauberes Trinkwasser
Wasserwerk Halingen: Moderne Technik für sauberes Trinkwasser

Die Wasserwerke Westfalen haben die Modernisierung ihrer Trinkwasseraufbereitung abgeschlossen. Mit der Inbetriebnahme der Weitergehenden Aufbereitungsanlage im Wasserwerk Halingen setzen nun alle fünf WWW-Wasserwerke auf zusätzliche technische Verfahrensstufen, um die Trinkwasserqualität langfristig zu sichern.

mehr lesen
Fraunhofer veröffentlicht Handbuch zur Kreislaufwirtschaft
Fraunhofer veröffentlicht Handbuch zur Kreislaufwirtschaft

Das Fraunhofer IPA und das Fraunhofer IAO haben gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten ein Handbuch zur kreislauffähigen Wertschöpfung veröffentlicht. Es zeigt, wie Unternehmen Produkte langlebiger gestalten, Materialien im Kreislauf halten und neue Geschäftsmodelle entwickeln können. Die Publikation richtet sich an Praxis und Forschung und ist digital als Open-Access-Ausgabe verfügbar.

mehr lesen
Bund und Länder investieren in Forschungsinfrastrukturen
Bund und Länder investieren in Forschungsinfrastrukturen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat mehrere Maßnahmen zur Stärkung zentraler Forschungsinfrastrukturen in Deutschland beschlossen. Dazu gehören die langfristige Förderung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), zusätzliche Investitionen in das Hochleistungsrechnen mit Künstlicher Intelligenz an Hochschulen sowie die Unterstützung des Akademienzentrums für Digitale Lexikographie des Deutschen. Ziel ist es, Forschungsdaten besser nutzbar zu machen und die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftssystems weiter auszubauen.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03