Suche...
Generic filters
Exact matches only
on

Deutsche Badegewässer sind weiterhin ausgezeichnet

Kategorien: |
Themen: |
Autor: Kathrin Mundt

Deutsche Badegewässer sind weiterhin ausgezeichnet
Die Wasserqualität deutscher Badegewässer überzeugt. Bild: pixabay

Über 96 % der deutschen Badegewässer wurden von der EU-Kommission in der Saison 2021 mit den Noten „ausgezeichnet“ oder „gut“ eingestuft. Insgesamt erfüllten 98 % der Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten Deutschlands die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie. Dies zeigt der am 3. Juni 2022 vorgestellte Bericht der EU-Kommission zur Europäischen Badegewässerqualität der Saison 2021.

Lediglich 14 von 2.291 Badegewässern erreichten nach den Kriterien der EU-Richtlinie in der Saison 2021 nur die Einstufung „mangelhaft“. Um die Badenden vor möglichen Gesundheitsgefahren zu schützen, wurde an Badegewässern während der Saison in 144 Fällen (vorsorglich) ein Badeverbot verhängt oder vom Baden abgeraten. Dies geschah aufgrund von ⁠Cyanobakterien⁠ („Blaualgen“) oder hatte wasserhygienischer Gründe – oftmals als Folge von Starkregenereignissen mit Schmutzwassereinträgen in die Gewässer. Dank zunehmend eingesetzter Vorhersagesysteme können hygienische Verschmutzung – beispielsweise infolge von ⁠Starkregen⁠ – immer besser vorhergesagt werden. Diese Systeme arbeiten z.B. mit Modellberechnungen oder Pegelmessungen.

Aktuelle Badegewässerqualität

Die aktuellen Messdaten können für jedes Badegewässer online auf den Internetseiten der Bundesländer eingesehen werden. Eine Übersicht gibt es auf der ⁠UBA⁠-Internetseite unter Wasserqualität in Badegewässern.

In der Badesaison 2021 wurden 2.291 deutsche Badegewässer untersucht, insgesamt wurden 12.948 Wasserproben ausgewertet. Von den Badegewässern lagen 363 an der Küste von Nord- und Ostsee und 1.928 an Binnengewässern.

Die Covid-19-Pandemie und das Hochwasser

Auch 2021 war die Covid-19-Pandemie im Badebetrieb weiterhin spürbar: 26 Badegewässer waren für die Badenden zeitweise oder über die gesamte Saison nicht zugänglich; ein Badegewässer lag im Sperrgebiet der afrikanischen Schweinepest. Das Hochwasser in Westdeutschland hatte zur Folge, dass mindestens neun Badegewässer in den betroffenen Regionen zeitweise nicht zugänglich waren.

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Badegewässer (2020, PDF)

(Quelle: Umweltbundesamt)

Das könnte Sie interessieren

Wasserressourcen mit hydrologischer Datenbank nachhaltiger nutzen
AöW mit zwei neuen Präsidiumsmitgliedern: Ulrike Franzke und Dr. Dorothea Voss
IHK Köln und Rohrleitungsbauverband verabschieden 52 neue Netzmeister
Weitere News...

Firmen zum Thema

Weitere Firmen laden...