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Selbstauskunft zur Wasserversorgung in Dresden

Kunden der Drewag, einer Tochtergesellschaft von SachsenEnergie, werden in Kürze Post von ihrem Wasserversorger erhalten. Die Korrespondenz enthält ein Anschreiben und ein Selbstauskunftsformular, das Informationen über die Nutzung und Größe der versorgten Wohn- und Gewerbeimmobilien erfragt.

von | 19.09.23

Ziel ist, die Daten zu aktualisieren und zu ergänzen.
Quelle:Pixabay/ balouriarajesh

19. September 2023 Ι Kunden der Drewag, einer Tochtergesellschaft von SachsenEnergie, werden in Kürze Post von ihrem Wasserversorger erhalten. Die Korrespondenz enthält ein Anschreiben und ein Selbstauskunftsformular, das Informationen über die Nutzung und Größe der versorgten Wohn- und Gewerbeimmobilien erfragt.

Hilfreiche Hinweise zur Beantwortung der Fragen finden sich auf der Rückseite des Formulars. Kunden werden gebeten, das ausgefüllte Formular bis zum 27. September 2023 in dem beigefügten Rücksendeumschlag kostenlos an die Drewag zurückzusenden. Eine Online-Eingabe der Daten ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Ziel ist, die Daten zu aktualisieren und zu ergänzen

Das Ziel der Selbstauskunft ist es, die vorhandenen Daten zu den mit Trinkwasser versorgten Gebäuden der Tarifkunden in Dresden zu aktualisieren und zu ergänzen. Diese Informationen sind notwendig, um die Wasserversorgung der Stadt langfristig auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Dazu gehören strengere Trinkwassernormen, die Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in modernste technische Infrastrukturen.

Versorgung soll bedarfsgerecht gestaltet werden

Als Wasserversorger muss die Drewag auch Kundenänderungen berücksichtigen, um ihre Versorgungs- und Kundenservicemodelle bedarfsgerecht zu gestalten. Dazu gehören insbesondere Informationen über die Nutzung von Gebäuden und die Anzahl der Wohneinheiten. Einige dieser Daten, die ursprünglich aus dem Versorgungsantrag des Kunden stammen, sind mittlerweile veraltet oder ungenau. Dies kann beispielsweise auf Umbauten oder unvollständige Unterlagen aus DDR-Zeiten zurückzuführen sein. Daher ist es notwendig, aktuelle und vollständige Strukturdaten für alle Gebäude im Versorgungsgebiet der Drewag zu erheben. Die bisher über die üblichen Zähler gesammelten Verbrauchsdaten sind dafür nicht ausreichend, da sie keine detaillierten Informationen über die Struktur der zugrunde liegenden Wohn- und Gewerbeeinheiten liefern.

Angaben sind von großer Bedeutung aber freiwillig

Die Angaben in der Selbstauskunft sind freiwillig, aber von großer Bedeutung. Bei eventuellen Anpassungen müssten weiterhin die vorhandenen Daten oder Annahmen herangezogen werden.

SachsenEnergie ist verantwortlich für die Modernisierung und Instandhaltung eines Rohrleitungssystems von über 2.000 Kilometern Länge, drei Wasserwerken und 42 Wasserkammern, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Angesichts des Klimawandels und eines steigenden Wasserbedarfs stellt dies eine Herausforderung dar. Die aktuelle Analyse der Trinkwasserdaten soll aufzeigen, wie die Wasserversorgung in Dresden langfristig finanziell stabil und zukunftssicher gestaltet werden kann.

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