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Optimierte Wasserverteilung dank Druckmanagement

Wasserversorgungsunternehmen auf der ganzen Welt stehen denselben Herausforderungen gegenüber. Die Energiekosten steigen, die Infrastruktur wird immer älter und die Wasserverluste nehmen zu. Dadurch wird es schwieriger, eine sichere, stabile und kostengünstige Wasserversorgung zu gewährleisten. Zudem stehen die Wasserversorger zunehmend unter Druck, die Versorgung optimieren und dabei Kosten reduzieren zu müssen. Bewährte Lösung: Druckmanagement Eine bewährte […]

von | 29.09.21

Wasserversorgungsunternehmen auf der ganzen Welt stehen denselben Herausforderungen gegenüber. Die Energiekosten steigen, die Infrastruktur wird immer älter und die Wasserverluste nehmen zu. Dadurch wird es schwieriger, eine sichere, stabile und kostengünstige Wasserversorgung zu gewährleisten. Zudem stehen die Wasserversorger zunehmend unter Druck, die Versorgung optimieren und dabei Kosten reduzieren zu müssen.

Bewährte Lösung: Druckmanagement

Eine bewährte Lösung für diese Herausforderungen ist das Druckmanagement. Dabei wird der Systemdruck stets auf einem optimalen Niveau gehalten. So wird die Versorgung der Endverbraucher sichergestellt, aber gleichzeitig ein unnötig hoher Druck vermieden. Dies wirkt sich auch positiv auf weitere Faktoren aus, die zu Undichtigkeiten führen und hohe Energie-, Betriebs- und Wartungskosten verursachen. Wasserversorgungsunternehmen können mit dem Druckmanagement daher hohe finanzielle Einsparungen realisieren.

Bedarfsabhängige Wasserverteilung

Eine effektive Möglichkeit, das Druckmanagement umzusetzen, ist Demand Driven Distribution (DDD) von Grundfos. Diese Lösung misst den Druck im Netz mithilfe einer Reihe von Drucksensoren, die an kritischen Punkten montiert und mit einer Fernüberwachung verbunden sind. Die Sensoren übermitteln Daten an die DDD-Steuerung und ermöglichen so eine adaptive Regelung der Pumpstationen, so dass der Druck im gesamten Netz immer auf einem optimalen Niveau gehalten wird.
Die Wasserversorger können hiermit den Systemdruck jederzeit entsprechend den vorhandenen Betriebsbedingungen regeln. Das hilft dabei, Leckagen zu reduzieren, das Ressourcenmanagement zu optimieren und den Komfort für die Endverbraucher zu erhöhen. Ganz gleich, ob es sich um saisonale Schwankungen handelt oder einen plötzlichen Anstieg des Bedarfs aufgrund einer großen Veranstaltung.

Druckmanagement beim Zweckverband Wasserversorgung Rottal

Der Zweckverband Wasserversorgung Rottal in Niederbayern versorgt etwa 6.000 Grundstücke auf 275 Quadratkilometern grüner Hügellandschaft mit Trinkwasser. Die Pumpstationen des Wasserversorgers waren nach zahlreichen Betriebsjahren veraltet, so dass es zu starken Druckstößen und häufigen Ausfällen kam. Um den Wartungsaufwand zu reduzieren und das Netz zuverlässiger und
energieeffizienter zu gestalten, wandte sich der Zweckverband Rottal (ZWR) an Grundfos.
Nach einem Audit, bei dem Optimierungsmöglichkeiten für das System ausgewertet wurden, schlug Grundfos die Installation von DDD vor. Mithilfe von Drucksensoren, bekannt als XiLog-Einheiten, werden jetzt an zwei kritischen Stellen des Rottaler Netzes Druckwerte gemessen und über ein GSM-Netzwerk an die DDD-Steuerung gesendet. Die Steuerung hält einen optimalen Druck aufrecht, indem sie ihn allmählich erhöht oder senkt. Druckstöße und eine zu hohe Belastung der Rohre können dadurch vermieden werden, was letztlich die Wartungskosten reduziert und Wasserverluste verhindert.

„Das Ergebnis war sofort spürbar“, so Roland Kainz, Wassermeister des Zweckverbands Wasserversorgung Rottal. „Das System arbeitet gut und funktioniert einfach. Nachts, wenn die Nachfrage sinkt, wird der Druck verringert und sobald die Nachfrage wieder steigt, wird er erhöht. Das bedeutet eine geringere Belastung des Wassernetzes und damit weniger Wasserverluste. Und natürlich wird auch Energie eingespart.“ Ausgehend von den aktuellen Zahlen schätzt Roland Kainz, dass der ZWR mittlerweile etwa 30 % Energie spart.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Display der Steuerung für die Wasserverteilung für bis zu sechs Pumpen mit Punktmessung an kritischen Stellen und erweiterter Volumenstrommessung. Quelle: Grundfos

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