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Behandlung von PFAS-Verunreinigungen im Grundwasser

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Thema:
Autor: Charlotte Quick

Foto: AdobeStock/grafxart grundwasser wasser klima
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Das Chemieunternehmen Evonik hat eine Vertriebspartnerschaft mit der Intrapore GmbH geschlossen. Sie bietet Boden- und Grundwasser-Sanierungstechnologien. Gemeinsam soll einer Vielzahl von Boden- und Grundwasserverunreinigungen entgegengewirkt werden.

Ewige Chemikalien adsorbieren und eindämmen

Per- und polyfluorierte Tenside (PFAS) sind eine Gruppe weit verbreiteter Substanzen, deren Bestandteile im Laufe der Zeit nur sehr langsam abgebaut werden. PFAS sind daher auch unter dem Begriff „ewige Chemikalien“ bekannt.

Aufgrund ihrer Prävalenz und Persistenz sind PFAS in geringen Mengen in der gesamten Umwelt vorhanden. Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber einigen PFAS gesundheitliche Auswirkungen auf Mensch und Tier haben kann.

Mit Aktivkohle im Mikrometerbereich kann Intraplex® direkt vor Ort angewendet werden, um PFAS-Verunreinigungen zu adsorbieren und einzudämmen. Dies ist besonders wichtig für Areale, die hohe PFAS-Konzentrationen aufweisen, da diese sonst in das umgebende Grundwasser eindringen könnten.

Klimafreundliches Sanierungsverfahren entfernt kontaminiertes Grundwasser

Beide Unternehmen setzen bevorzugt Boden- und Grundwassersanierungsverfahren ein, die vor Ort — oder „in situ“ — durchgeführt werden. Das macht sie besonders energie- und klimafreundlich. Denn im Gegensatz zu klassischen „Pump-and-Treat“-Methoden, bei denen kontaminiertes Grundwasser aus dem Boden entfernt, behandelt und schließlich wieder unter die Oberfläche zurückgepumpt wird, behandeln Evonik und Intrapore Verunreinigungen direkt an der Quelle. Das Ergebnis ist minimalinvasiv, langanhaltend und hat einen sehr niedrigen Energie- und CO2-Fußabdruck.

Das Gebiet der exklusiven Vertriebsvereinbarung von Evonik und Intrapore umfasst das Vereinigte Königreich, die Europäische Union sowie die Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation.

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