Generic filters
FS Logoi

Behandlung von PFAS-Verunreinigungen im Grundwasser

Evonik und Intrapore GmbH haben eine Vertriebspartnerschaft für die Boden- und Grundwasser-Sanierungstechnologien von Intrapore geschlossen. Sie wollen somit einer Vielzahl von Boden- und Grundwasserverunreinigungen entgegenwirken.

von | 10.03.23

Foto: AdobeStock/grafxart grundwasser wasser klima
grundwasser wasser klima
grundwasser wasser klima

Das Chemieunternehmen Evonik hat eine Vertriebspartnerschaft mit der Intrapore GmbH geschlossen. Sie bietet Boden- und Grundwasser-Sanierungstechnologien. Gemeinsam soll einer Vielzahl von Boden- und Grundwasserverunreinigungen entgegengewirkt werden.

Ewige Chemikalien adsorbieren und eindämmen

Per- und polyfluorierte Tenside (PFAS) sind eine Gruppe weit verbreiteter Substanzen, deren Bestandteile im Laufe der Zeit nur sehr langsam abgebaut werden. PFAS sind daher auch unter dem Begriff „ewige Chemikalien“ bekannt.

Aufgrund ihrer Prävalenz und Persistenz sind PFAS in geringen Mengen in der gesamten Umwelt vorhanden. Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber einigen PFAS gesundheitliche Auswirkungen auf Mensch und Tier haben kann.

Mit Aktivkohle im Mikrometerbereich kann Intraplex® direkt vor Ort angewendet werden, um PFAS-Verunreinigungen zu adsorbieren und einzudämmen. Dies ist besonders wichtig für Areale, die hohe PFAS-Konzentrationen aufweisen, da diese sonst in das umgebende Grundwasser eindringen könnten.

Klimafreundliches Sanierungsverfahren entfernt kontaminiertes Grundwasser

Beide Unternehmen setzen bevorzugt Boden- und Grundwassersanierungsverfahren ein, die vor Ort — oder „in situ“ — durchgeführt werden. Das macht sie besonders energie- und klimafreundlich. Denn im Gegensatz zu klassischen „Pump-and-Treat“-Methoden, bei denen kontaminiertes Grundwasser aus dem Boden entfernt, behandelt und schließlich wieder unter die Oberfläche zurückgepumpt wird, behandeln Evonik und Intrapore Verunreinigungen direkt an der Quelle. Das Ergebnis ist minimalinvasiv, langanhaltend und hat einen sehr niedrigen Energie- und CO2-Fußabdruck.

Das Gebiet der exklusiven Vertriebsvereinbarung von Evonik und Intrapore umfasst das Vereinigte Königreich, die Europäische Union sowie die Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation.

Weitere Informationen

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Klimafreundliche Verfahren sollen einer Boden- und Grundwasserverunreinigungen entgegenwirken. Foto: AdobeStock/grafxart

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Neue Edelstahlbehälter sichern Trinkwasserversorgung
Neue Edelstahlbehälter sichern Trinkwasserversorgung

Mit zwei neuen Edelstahlbehältern und insgesamt 3.000 Kubikmetern Speichervolumen hat die Stadt Melk ihre Trinkwasserversorgung ausgebaut. Bereits im trockenen Sommer 2026 zeigte sich, wie wichtig die zusätzlichen Reserven bei hohem Wasserverbrauch und Löschwassereinsätzen sind.

mehr lesen
DVGW fordert wirksameren Gewässerschutz im Düngegesetz
DVGW fordert wirksameren Gewässerschutz im Düngegesetz

Anlässlich der geplanten Anhörung zur Änderung des Düngegesetzes fordert der DVGW verbindliche Instrumente zur Reduzierung von Nitrateinträgen in Gewässer. Im Mittelpunkt stehen ein bundesweites Wirkungsmonitoring, verpflichtende betriebliche Nährstoffbilanzen und regional angepasste Maßnahmen.

mehr lesen
OOWV und Südafrika tauschen Praxiswissen zum Kläranlagenbetrieb aus
OOWV und Südafrika tauschen Praxiswissen zum Kläranlagenbetrieb aus

Was funktioniert im Kläranlagenbetrieb – und was muss an die Bedingungen vor Ort angepasst werden? Genau darum geht es bei einer Betreiberpartnerschaft von OOWV, Wupperverband und der südafrikanischen Buffalo City Metropolitan Municipality. Kurz vor Projektende besuchte eine Delegation mehrere Anlagen in Nordwestdeutschland.

mehr lesen
Gewässer-Monitoring im Saarland gestartet
Gewässer-Monitoring im Saarland gestartet

Ein neues Verbundprojekt der Universität des Saarlandes untersucht die Belastung von Bächen und Flüssen. Mit Echtzeitmessungen und erweiterten Analysen sollen Belastungen frühzeitig erkannt und wirksame Maßnahmen zum Gewässerschutz entwickelt werden.

mehr lesen
Mikrogele machen dünne Wasserstrahlen stabiler
Mikrogele machen dünne Wasserstrahlen stabiler

Winzige Polymerpartikel können extrem dünne Wasserstrahlen deutlich länger stabil halten. Forschende der TU Darmstadt zeigen nun, welche Rolle dabei die Verformbarkeit der sogenannten Mikrogele spielt – mit möglichem Potenzial für nadelfreie Medikamentengabe und Tintenstrahldruck.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03