Generic filters
FS Logoi

Wichtiger Meilenstein im Projekt Zukunftsquelle

      Die Projektverantwortlichen der Bodensee-Wasserversorgung sowie die beauftragten Planungsbüros haben in den vergangenen Monaten alle Möglichkeiten für den Standort des geplanten neuen Seewasserwerks im Pfaffental sowie den Verlauf der Druckleitungstrasse zum Sipplinger Berg intensiv geprüft, um die aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht optimale Lösung zu finden. Die in den letzten Monaten durchgeführte […]

von | 03.11.21

 

 

Grafik Zukunftsquelle Entnahmeleitung

 

Die Projektverantwortlichen der Bodensee-Wasserversorgung sowie die beauftragten Planungsbüros haben in den vergangenen Monaten alle Möglichkeiten für den Standort des geplanten neuen Seewasserwerks im Pfaffental sowie den Verlauf der Druckleitungstrasse zum Sipplinger Berg intensiv geprüft, um die aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht optimale Lösung zu finden.

Die in den letzten Monaten durchgeführte Variantenprüfung für den neuen Standort hat nun eine Vorzugsvariante ergeben, die sich gegenüber anderen vor allem durch eine höchstmögliche Umweltverträglichkeit, geringere Auswirkungen auf Rechte Dritter sowie eine höhere Flexibilität und Sicherheit für Bau und Betrieb auszeichnet. Auch für die neu benötigte Freiluftschaltanlage zur elektrischen Anbindung wurde ein möglicher Standort festgelegt.

Damit geht das Projekt Zukunftsquelle von der Vorplanungsphase in die Entwurfsplanung über: Für die kommenden Monate bildet die Vorzugsvariante die Planungsgrundlage zur Erstellung eines Entwurfs inklusive einer Kostenberechnung. Beides wird dann voraussichtlich im ersten Halbjahr 2023 den Zweckverbandsmitgliedern zur Abstimmung vorgelegt.

Karte Bodensee Planungsstand Zukunftsquelle 2021

Das Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“

Mit dem Ziel, die Wasserversorgung für vier Millionen Baden-Württemberger für die kommenden Jahrzehnte fit zu machen, hat die Bodensee-Wasserversorgung 2019 das Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“ aufgelegt. Teile der Entnahme- und Förderanlagen in Sipplingen am Bodensee nähern sich mittlerweile ihrer Altersgrenze und müssen aufgrund der langen Betriebsdauer ersetzt oder erneuert werden.

Die zunehmende Ausbreitung der Quaggamuschel in den technischen Anlagen erfordern den Bau neuer Leitungen und neue Aufbereitungstechnologien, welche die invasive Muschel und ihre Larven sicher entfernen.

Gleichzeitig soll mit den geplanten Maßnahmen die Sicherheit gegen Ausfälle erhöht werden. Ein zweites Wasserwerk im Standort Pfaffental sorgt für eine doppelte Versorgungssicherheit im Falle von Störungen oder Ausfällen. So wird die Wasserentnahme sowie die Druckleitung zum Sipplinger Berg getrennt vom bisherigen Standort Süßenmühle sein.

Eine Machbarkeitsstudie hatte im Jahr 2019 die ersten Ideen für die Planung des Projekts „Zukunftsquelle“ geliefert, die anschließend in zahlreiche Alternativen überführt wurden und nun in einer Vorzugsvariante gemündet sind.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Karte Bodensee Planungsstand Zukunftsquelle 2021

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Dialog über die Zukunft des Wasserstandorts Berlin
Dialog über die Zukunft des Wasserstandorts Berlin

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens lädt das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) am 16. Juni 2026 zum Austausch über die Zukunft der Wasserwirtschaft ein. Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen und Chancen für den Wasserstandort Berlin im Spannungsfeld von Klimaanpassung, Innovation und Digitalisierung.

mehr lesen
Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen
Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen

Trotz steigender Temperaturen bleiben viele öffentliche Trinkbrunnen ungenutzt. Forschende der Universität Bamberg zeigen, dass nicht mangelnde Verfügbarkeit, sondern häufig Zweifel an Sauberkeit und Sicherheit der Grund sind. Eine Studie belegt, dass einfache Hinweisschilder die Nutzung deutlich erhöhen können. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für Gesundheitsvorsorge und hitzeangepasste Stadtplanung.

mehr lesen
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte

Sedimente in Stauseen speichern Informationen über Schadstoffeinträge und Umweltveränderungen über viele Jahrzehnte hinweg. Ein neues Forschungsprojekt der Universität Würzburg untersucht fünf Stauseen in der Eifel, um Belastungen durch Schadstoffe, Schwermetalle und Mikroplastik zu analysieren. Mithilfe von Bohrkernen und modernen Analysemethoden wollen die Forschenden Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre nachvollziehen. Gleichzeitig sollen die Daten helfen, aktuelle Veränderungen und die Wirksamkeit von Umweltschutzmaßnahmen besser zu bewerten.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03