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Quellenschutz am Müggelsee: Berliner Wasserbetriebe investieren in Versorgungssicherheit

In den kommenden fünf Jahren investieren die Berliner Wasserbetriebe rund 112 Mio. Euro in die Widerstandsfähigkeit der Wasserversorgung. Das sieht das jetzt vorgestellte Resilienzkonzept des Unternehmens vor. Welche Maßnahmen damit konkret gemeint sind, zeigten die Wasserbetriebe beispielhaft zum zweiten Tag des Berliner Trinkwassers am 7. Juni: sozusagen an der Quelle, am Wasserwerk Friedrichshagen wurde ein […]

von | 17.06.21

In den kommenden fünf Jahren investieren die Berliner Wasserbetriebe rund 112 Mio. Euro in die Widerstandsfähigkeit der Wasserversorgung. Das sieht das jetzt vorgestellte Resilienzkonzept des Unternehmens vor. Welche Maßnahmen damit konkret gemeint sind, zeigten die Wasserbetriebe beispielhaft zum zweiten Tag des Berliner Trinkwassers am 7. Juni: sozusagen an der Quelle, am Wasserwerk Friedrichshagen wurde ein Grundwasserbrunnen mit Sprengstoff saniert (Bild).

Investition von 112 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren

Eines war auch in zurückliegenden Rekordsommern immer sicher: das Wasser. Die Berliner Wasserbetriebe haben die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt stets gesichert. Damit das so bleibt, investiert das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren rund 112 Mio. Euro in die Resilienz und Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Das macht einen Anteil von 15 % der Gesamtinvestitionen in Wasserwerke und Rohrnetz aus.

Regeneration von Grundwasserbrunnen, Brunnenbohrungen, neues Zwischenpumpwerk

Diese Investitionen umfassen das Regenerieren von Grundwasserbrunnen, etwa mit Sprengstoff oder anderen Impulsverfahren, das Bohren neuer Brunnen, die Ertüchtigung und Reaktivierung von Wasserwerken und Reinwasserbehältern sowie Arbeiten im Rohrnetz. Zudem baut das Unternehmen in Lindenberg ein Zwischenpumpwerk neu, dessen Behälter 68.000 Kubikmeter Trinkwasser speichern, das entspricht dem Fassungsvermögen von 1.000  40-Fuß-Schiffscontainern.

“Wir bewirtschaften in Berlin einen gut funktionierenden Wasserkreislauf, der uns ein Stück weit unabhängig macht von ausbleibenden Niederschlägen”, sagt Jörg Simon, Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe. “Aber wir sind keine Insel. Wenn die Ressource unter Druck gerät, wie es in Teilen Brandenburgs heute schon der Fall ist, ist mittelfristig auch Berlin betroffen. Deshalb müssen wir das Thema länderübergreifend betrachten.”

Zu diesem Zweck hat das Unternehmen gemeinsam mit 15 Wasserversorgern der Region eine Studie zur Wasserversorgung der Metropolregion herausgegeben. Sie soll der Politik als Handlungsempfehlung dienen. Wichtige Themen sind: Sicherung des Vorrangs der Trinkwasserversorgung vor anderen Wassernutzungen, überregionale Versorgungslösungen und die Finanzierung von Altlastensanierungen.

Tag des Berliner Trinkwassers

Mit dem Tag des Berliner Trinkwassers will das Unternehmen den Konsum von Trinkwasser aus der Leitung fördern und auf die hohe Qualität des Berliner Trinkwassers hinweisen. Diese Qualität wird in rund 63.000 Proben entlang des gesamten Wasserkreislaufs gesichert. Und sie schmeckt: Trinkwasser aus der Leitung ist das beliebteste Getränk der Berliner:innen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

V.l. Rico Probst, Martin Lechner, Christian Einert (Berliner Wasserbetriebe) Quelle: BWB

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