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Neue Unternehmenszentrale für die Harzwasserwerke

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Autor: Kathrin Mundt

Neue Unternehmenszentrale für die Harzwasserwerke
Der Entwurf der neuen Harzwasserwerke-Unternehmenszentrale

Einweihung des Bauschildes. Hintere Reihe (v.l.n.r.): Dr. Christoph Donner (Techn. Geschäftsführer HWW), Wolfram Fischer (Stadt Hildesheim), Lars Schmidt (Kaufm. Geschäftsführer HWW), Frank Campen (HWW), Stefan Herbert (IMplusPRO), Daniel Richter (Richter Architekten), Stefan Betzing (Kleusberg). Vorn: Frauke Ludwig (HWW), Wolfgang Meyer (TEAM Baumanagement)

Niedersachsens größter Wasserversorger bekommt ein neues Zuhause: Im Hildesheimer Ostend entsteht bis zum Jahr 2023 die neue Firmenzentrale der Harzwasserwerke (HWW). Nach über 85 Jahren verlassen die Harzwasserwerke ihren Sitz in der Nikolaistraße aus Platzgründen und bekennen sich mit einem neuen Firmensitz im Osten der Stadt zum Standort Hildesheim.

„Wir freuen uns auf eine neue Arbeitswelt, in der wir als Harzwasserwerke in das zweite Jahrhundert unserer Firmengeschichte starten wollen“, sagt Lars Schmidt, der Kaufmännische Geschäftsführer, über die Umzugspläne der Harzwasserwerke.

Steigender Personalbedarf erfordert Neubau

Neuer Standort der Harzwasserwerke wird die Ecke Senator-Braun-Allee/Bördestraße im Hildesheimer Ostend. Dort entsteht eine moderne Arbeitswelt, die speziell auf die zukünftigen Anforderungen und den steigenden Personalbedarf der Harzwasserwerke ausgerichtet ist. „Die neue Unternehmenszentrale erleichtert uns den bevorstehenden Generationswechsel und wird bis zu 180 Arbeitsplätze bieten“, erklärt Lars Schmidt. Die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Corona-Pandemie und das Home-Office werden dabei ebenfalls berücksichtigt. So entstehen neben konventionellen Arbeitsplätzen in Doppelbüros auch vermehrt offene Arbeitsbereiche, die Teamarbeit und den persönlichen Austausch erleichtern und fördern.

Infrastruktur-Programm

Der Umzug in eine neue Unternehmenszentrale gehört zu einem neuen und weitreichenden Infrastruktur-Programm der Harzwasserwerke. Viele der Anlagen des Wasserversorgers stammen aus der Gründungszeit in den 1930er Jahren und sollen in den kommenden Jahren kontinuierlich saniert und erneut werden.

„Wir befinden uns momentan im Wandel und stellen in allen Bereichen die Weichen für die Zukunft“, betont Dr. Christoph Donner, der Technische Geschäftsführer der Harzwasserwerke. Ein bereits abgeschlossenes Bauprojekt im Zuge der Infrastruktur-Erneuerung ist das neue Wasserkompetenzzentrum an der Granetalsperre. Dort laufen seit Anfang des Jahres alle wasseranalytischen Untersuchungen des Zentrallabors in einer modernen Arbeitsumgebung zusammen.

Firmenzentrale: Traditionsstandort Hildesheim

Mit dem Umzug der Firmenzentrale innerhalb Hildesheims bekennen sich die Harzwasserwerke auch zum Standort Hildesheim. Den derzeitigen Firmensitz in der Nikolaistraße der Domstadt beziehen die Harzwasserwerke bereits seit ihrer Gründungszeit. Der Fortbestand des traditionellen Hauptsitzes in Hildesheim ist zudem Teil des Privatisierungs-Vertrags mit dem Bundesland Niedersachsen aus dem Jahr 1996. „Das Versorgungsnetz der Harzwasserwerke verläuft über weite Teile Niedersachsens. Umso wichtiger ist für uns daher ein Firmensitz in Hildesheim als zentraler Ausgangspunkt“, erklärt Lars Schmidt.

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