Mit dem Projekt YUNOMI haben die Loni und Josef Grünbeck-Stiftung, Grünbeck, Viva con Agua, Future Female Africa und Anno’s One Fine Day eine Initiative ins Leben gerufen, die Wasseraufbereitung, Kunst und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. Im Rahmen eines Presse-Infotags stellte Grünbeck den mobilen Wasseraufbereitungscontainer vor, der künftig in Kibera, Nairobi, zum Einsatz kommen wird.
Initiiert und maßgeblich unterstützt von der Loni und Josef Grünbeck-Stiftung verfolgt YUNOMI das Ziel, mehr als technische Infrastruktur bereitzustellen. Das Projekt basiert auf der Überzeugung, dass der Zugang zu sauberem Wasser eine grundlegende Voraussetzung für Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Entwicklung ist. Gleichzeitig verbindet YUNOMI Menschen, Kulturen und Partner, die gemeinsam konkrete Lösungen ermöglichen.
Sauberes Wasser als gemeinsames Ziel
Als Spezialist für Wasseraufbereitung beschäftigt sich Grünbeck seit Jahrzehnten mit dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung von Wasser. Mit YUNOMI geht das Engagement über technische Lösungen hinaus. Das Projekt macht auf die globale Bedeutung von sauberem Trinkwasser aufmerksam und zeigt, wie Unternehmen, Stiftungen, Kulturschaffende und gemeinnützige Organisationen gemeinsam Lösungen entwickeln können.
„Wasser verbindet Menschen unabhängig von Herkunft, Kultur oder Lebenssituation. Mit YUNOMI möchten wir zeigen, wie technische Innovation und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können, um positive Veränderungen anzustoßen“, so Dr. Günter Stoll, Vorstand der Grünbeck AG sowie der Loni und Josef Grünbeck-Stiftung.
Bis zu 2.000 Liter Trinkwasser pro Stunde
Herzstück des Projekts ist der speziell entwickelte Aufbereitungscontainer. Im Inneren befindet sich moderne Wasseraufbereitungstechnologie von Grünbeck, die auf die Anforderungen des späteren Einsatzortes abgestimmt wurde.
Die technische Ausstattung ermöglicht die zuverlässige Aufbereitung von Wasser unter anspruchsvollen Bedingungen. Bis zu 2.000 Liter sauberes Trinkwasser können pro Stunde aufbereitet werden – genug, um den täglichen Trinkwasserbedarf von bis zu 1.000 Menschen zu decken. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen haben ihr Know-how und ihre Erfahrung in die Entwicklung und Umsetzung eingebracht. Der Container verdeutlicht, wie technische Lösungen dort eingesetzt werden können, wo sie einen unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen entfalten.
Kunst macht den Container zum Botschafter
YUNOMI versteht sich nicht ausschließlich als Infrastrukturprojekt. Der Container soll Menschen zusammenbringen, Aufmerksamkeit schaffen und gesellschaftlichen Dialog fördern.
Eine Längsseite des Containers wurde von dem Künstler Moritz Adam Schmitt gestaltet. Sein Kunstwerk verleiht dem Projekt eine zusätzliche Dimension und macht den Container zu einem Botschafter für die Themen Wasser, Gemeinschaft und Zukunft. Neben Grünbeck und der Loni und Josef Grünbeck-Stiftung engagieren sich die internationale Wasserinitiative Viva con Agua, Future Female Africa sowie Anno’s One Fine Day für die Umsetzung.
Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, sagt dazu: „Bei Viva con Agua sagen wir oft: Wasser für alle, alle für Wasser. YUNOMI bringt diesen Gedanken auf besondere Weise zum Ausdruck. Hier treffen Technologie, Kreativität und gesellschaftliches Engagement aufeinander. Das Projekt schafft nicht nur Zugang zu sauberem Wasser, sondern baut Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Kontinenten. Genau solche Partnerschaften brauchen wir, um globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.“
Internationale Partner bringen unterschiedliche Perspektiven ein
Eine zentrale Rolle spielt Onejiru Arfmann, Gründerin und Creative Director von Future Female Africa. Sie hat die Entwicklung des Projekts maßgeblich mitgestaltet und unterschiedliche Perspektiven aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft und internationale Zusammenarbeit zusammengeführt.
„YUNOMI erzählt eine Geschichte von Verbindung. Dieses Projekt bringt Menschen zusammen, die daran glauben, dass Zugang zu sauberem Wasser, kultureller Austausch und gemeinsames Handeln Zukunft schaffen können. Genau diese internationalen Verbindungen zwischen Kontinenten, Ideen und Gemeinschaften möchten wir mit YUNOMI sichtbar machen“, so Arfmann.
Unterstützt wird YUNOMI zudem von Grünbeck-Markenbotschafter Jan Delay, der sich für die Ziele des Projekts einsetzt und dessen Botschaft einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.
Über Hamburg nach Nairobi
Der mobile Wasseraufbereitungscontainer wird zunächst nach Hamburg transportiert und dort im Rahmen des Reeperbahn Festivals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dort wird auch die zweite Längsseite des Containers von Künstlerinnen gestaltet und ergänzt damit die bereits von Moritz Adam Schmitt gestaltete Seite.
Anschließend wird der Container per Seefracht nach Mombasa in Kenia verschifft. Von dort erfolgt der Weitertransport auf dem Landweg nach Kibera, Nairobi. Dort soll YUNOMI künftig im Anno’s One Fine Day Arts Centre seinen Platz finden.
Quelle: Grünbeck













