Generic filters
FS Logoi

HAMBURG WASSER gibt Entwarnung: Trinkwasserwerte wieder im Normbereich

HAMBURG WASSER und Holsteiner Wasser geben Entwarnung: Im Wasserwerk Haseldorfer Marsch haben sich die Werte für Ammonium und Nitrit nach einer Störung bei der Trinkwasseraufbereitung wieder normalisiert. Am 17. November 2021 wurden Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze von 0,05 mg/l für Ammonium und 0,01 mg/l für Nitrit am Werksausgang gemessen. Damit unterschreiten die aktuellen Werte den […]

von | 19.11.21

HAMBURG WASSER und Holsteiner Wasser geben Entwarnung: Im Wasserwerk Haseldorfer Marsch haben sich die Werte für Ammonium und Nitrit nach einer Störung bei der Trinkwasseraufbereitung wieder normalisiert. Am 17. November 2021 wurden Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze von 0,05 mg/l für Ammonium und 0,01 mg/l für Nitrit am Werksausgang gemessen. Damit unterschreiten die aktuellen Werte den geltenden Grenzwert gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung. Der Grenzwert für den Wasserwerksausgang ist 0,1 mg/l (Nitrit) und 0,5 mg/l (Ammonium). Für Nitrit gilt im Rohrnetz ein abweichender Grenzwert von 0,5 mg/l.

HAMBURG WASSER und Holsteiner Wasser haben alle erforderlichen Maßnahmen für eine rasche Behebung der Störung und zur Senkung der vorübergehend erhöhten Werte ergriffen und sich laufend mit den zuständigen Gesundheitsbehörden eng abgestimmt und ausgetauscht. Zur Vorsicht führt HAMBURG WASSER weiterhin Beprobungen am Werksausgang und im Trinkwasserverteilungsnetz durch.

Hintergrund

Wie HAMBURG WASSER und Holsteiner Wasser am 7. Oktober 2021 mitgeteilt haben, ist es im Westen Hamburgs und in mehreren Gemeinden Schleswig-Holsteins zu Grenzwertüberschreitungen für Nitrit und Ammonium im Trinkwasser gekommen, nachdem es im Wasserwerk Haseldorfer Marsch eine Störung bei der Aufbereitung von Roh- zu Trinkwasser gegeben hatte. Daraufhin haben HAMBURG WASSER und Holsteiner Wasser im Laufe der umfangreichen Untersuchungen und Beprobungen erhöhte Ammonium- und Nitritwerte festgestellt. Dabei wurden die Grenzwerte gemäß Trinkwasserverordnung für Ammonium und Nitrit überschritten. Die erhöhten Nitrit- und Ammoniumwerte sind im Zusammenhang mit der Wiederinbetriebnahme eines gewarteten Anlagenelements aufgetreten. Infolgedessen kam es vorübergehend zu einer Veränderung des pH-Wertes im Wasserwerk, der den mikrobiologischen Prozess der Nitrifikation (Umwandlung Ammonium in Nitrat) gestört hat.

Betroffen waren die Stadtteile Rissen, Sülldorf, Iserbrook im Hamburger Westen und Schenefeld im Nordwesten Hamburgs. Außerdem die Gemeinden Wedel, Tornesch, Uetersen, Heidgraben, Ellerhoop, Seestermühe, Neuendeich, Seester, Groß-Nordende, Haselau, Haseldorf, Heist, Hetlingen, Holm und Moorrege.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

HAMBURG WASSER gibt Entwarnung nach Störung im Wasserwerk Haseldorfer Marsch

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Sedimente erzählen die Umweltgeschichte
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte

Sedimente in Stauseen speichern Informationen über Schadstoffeinträge und Umweltveränderungen über viele Jahrzehnte hinweg. Ein neues Forschungsprojekt der Universität Würzburg untersucht fünf Stauseen in der Eifel, um Belastungen durch Schadstoffe, Schwermetalle und Mikroplastik zu analysieren. Mithilfe von Bohrkernen und modernen Analysemethoden wollen die Forschenden Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre nachvollziehen. Gleichzeitig sollen die Daten helfen, aktuelle Veränderungen und die Wirksamkeit von Umweltschutzmaßnahmen besser zu bewerten.

mehr lesen
Auszeichnung für Frauen mit Wirkung
Auszeichnung für Frauen mit Wirkung

Mit dem Preis „Die Kommunalheldin“ werden Frauen ausgezeichnet, die die Kommunalwirtschaft mit ihrem Engagement, ihrer Innovationskraft und ihrem Verantwortungsbewusstsein nachhaltig prägen. Die Auszeichnung rückt Persönlichkeiten in den Mittelpunkt, die Veränderungen anstoßen, Zukunftsthemen voranbringen und ihre Kommunen aktiv mitgestalten.

mehr lesen
Neue Bohrtechnik für die Wasserversorgung
Neue Bohrtechnik für die Wasserversorgung

Mit dem neuen Verfahren Micro Turbine Drilling (MTD®) hat das Fraunhofer IEG eine Bohrtechnologie erfolgreich unter Praxisbedingungen getestet. Die Methode ermöglicht seitliche Ablenk-Bohrungen aus bestehenden Brunnen und eröffnet damit neue Möglichkeiten für geotechnische Untersuchungen im Untergrund. In Marl wurde die Technologie eingesetzt, um eine wichtige geologische Barriere zwischen Grubenwasser und Trinkwasserhorizonten zu untersuchen. Die gewonnenen Daten können Wasserversorger bei Monitoringaufgaben sowie bei langfristigen Entscheidungen zur Trinkwassergewinnung und Infrastrukturplanung unterstützen.

mehr lesen
Hessenwasser-Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat im Amt bestätigt
Hessenwasser-Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat im Amt bestätigt

Elisabeth Jreisat, Geschäftsführerin von Hessenwasser, ist auf der aktuellen Mitgliederversammlung des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e. V. (LDEW) erneut in den Vorstand gewählt worden. Dem Gremium gehört sie bereits seit vielen Jahren an. Der LDEW vertritt rund 270 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft und setzt sich gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit für die Interessen der Branche ein.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03