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Effizienteres Trinkwassernetz in Husum dank Sensorik

Husum Netz installiert weitere smarte Messstellen im Rohrsystem. Der Wasserversorger erhebt bald in fünf von zwölf Zonen Daten, um Durchflüsse zu überwachen und Leckagen vorzubeugen. Sensoren im Trinkwassernetz Die Stadtwerke Husum Netz GmbH (Husum Netz) installiert derzeit fünf weitere Sensoren im örtlichen Trinkwassernetz – vier im Nordwesten Husums und einen in Mildstedt. Es ist der […]

von | 27.08.21

Husum Netz installiert weitere smarte Messstellen im Rohrsystem. Der Wasserversorger erhebt bald in fünf von zwölf Zonen Daten, um Durchflüsse zu überwachen und Leckagen vorzubeugen.

Sensoren im Trinkwassernetz

Die Stadtwerke Husum Netz GmbH (Husum Netz) installiert derzeit fünf weitere Sensoren im örtlichen Trinkwassernetz – vier im Nordwesten Husums und einen in Mildstedt. Es ist der zweite Abschnitt des Projekts, das hilft die Versorgung mit dem frischen Nass zu verbessern.

Zustandsüberwachung in Echtzeit

Die gewonnenen Daten helfen den Zustand des Netzes in Echtzeit zu überwachen. Die digitalen Messstellen erkennen Abweichungen vom Normalzustand automatisch. „Die bereits verbauten Sensoren liefern uns wichtige Erkenntnisse. So konnten wir nachweisen, dass eine unserer Hauptversorgungsleitungen von Mildstedt über Rosendahl nach Husum kaum Wasserdurchfluss hatte. Wir haben deshalb eine ältere, parallellaufende Leitung stillgelegt und so den Durchfluss in der ersten erhöht. Unsere Kundinnen und Kunden merken davon nichts – sie erhalten das Trinkwasser aus dem Hahn in gewohnt guter Qualität“, bilanziert Netzmanager Udo Jens, der das Sensorprojekt verantwortet. Visualisiert werden die erhobenen Daten über Liniendiagramme in der Netzleitstelle. Ein stetig erhöhter Wasserdurchfluss in der Nacht deute beispielsweise auf eine Leckage hin. „Wir können das Rohr dann ausbessern oder ersetzen. So beugen wir einem Rohrbruch vor, sichern die Versorgung und vermeiden hohe Instandsetzungskosten“, informiert Udo Jens.

Auch Temperatur im Netz messen

Auch erste Sensoren, die die Temperatur des Wassers messen, sind jetzt im Einsatz. Von ihnen werden zukünftig vier im ganzen Trinkwassernetz verbaut. „So können wir überwachen, ob unsere Rohre tief genug liegen, um auch im Hochsommer zuverlässig kaltes Trinkwasser zu liefern“, erklärt der Netzmanager.
Die Standorte der einzelnen Sensoren stimmt die Husum Netz mit der Stadt ab. Die erforderlichen Baumaßnahmen sind meist innerhalb weniger Stunden erledigt und beeinträchtigen den Verkehr nicht.

Smartes Wassernetz

Seit Oktober 2020 macht der Wasserversorger sein Wassernetz smart. Zuvor konnte die Husum Netz Abgabemengen nur an zwei Stellen messen: Am Ausgang des Wasserwerks und über die Zähler in den Gebäuden. Das ändert sich durch das smarte Trinkwassernetz, bis 2024 werden insgesamt 22 Sensoren in 12 Zonen verbaut. Neben der Datengewinnung aus dem Rohrleitungsnetz setzt der Wasserversorger an weiteren Punkten an: mit der Entwicklung eines Grundwassermodells, Anpassungen in der Förderung sowie dem Bau neuer Brunnen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Der Sensor ist im Wasserrohr verbaut, erreicht werden kann er über die sogenannte Straßenkappe im Bürgersteig. Udo Jens, Netzmanager der Husum Netz, zeigt das Innere eines Leerschranks. Er beherbergt die Technik für die Datenübertragung in die Netzleitstelle der Husum Netz

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