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150 Jahre Pumpen und Armaturen aus Frankenthal

Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB SE & Co. KGaA feiert am 18. September 2021 sein Jubiläumjahr zum 150-jährigen Bestehen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Feierlichkeiten auf das Jahr 2022 verschoben. Gründung im Jahr 1871 Johannes Klein gründet das Unternehmen 1871 in Frankenthal zusammen mit den Geschäftsleuten Friedrich Schanzlin und Jakob Becker. Angefangen als 12-Mann-Betrieb, […]

von | 08.10.21

Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB SE & Co. KGaA feiert am 18. September 2021 sein Jubiläumjahr zum 150-jährigen Bestehen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Feierlichkeiten auf das Jahr 2022 verschoben.

Gründung im Jahr 1871

Johannes Klein gründet das Unternehmen 1871 in Frankenthal zusammen mit den Geschäftsleuten Friedrich Schanzlin und Jakob Becker. Angefangen als 12-Mann-Betrieb, hat sich das Unternehmen bis heute zu einem weltumspannenden Unternehmen mit mehr als 15.000 Mitarbeitern, 27 Produktionsstandorten, Gesellschaften und Vertretungen in 100 Ländern sowie einem Umsatz von 2,2 Mrd. Euro entwickelt.

Wachstum und Internationalisierung

Ab 1924 kauften die Frankenthaler Firmen in Deutschland und gründen Tochtergesellschaften in Europa – die erste davon in Italien. Bereits 1941 entsteht mit der KSB Compañía Sudamericana de Bombas die erste Gesellschaft auf dem amerikanischen Kontinent. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Produkte des Pumpen- und Armaturenherstellers wichtiger Bestandteil des Wirtschaftswunders. Das erste Tochterunternehmen im asiatisch-pazifischen Markt wird 1959 in Pakistan gegründet. 1994 ist der Konzern mit einem Gemeinschaftsunternehmen Vorreiter in China.

Im Jahr 1959 strafft Otto Klein-Kühborth die Struktur des Pumpen- und Armaturenkonzerns. Die AMAG-Werke in Nürnberg und Pegnitz werden ebenso in die Klein, Schanzlin & Becker Aktiengesellschaft in Frankenthal integriert wie die Kleinschanzlin-Bestenbostel GmbH in Bremen und die Kleinschanzlin Pumpen AG in Homburg. In den darauffolgenden Jahrzehnten baut die Gruppe ihre Internationalität immer weiter aus und expandiert auf den Kontinenten Amerika, Asien und Europa.

Eta-Baureihe ist die Mutter aller Normpumpen

In der Unternehmensgeschichte setzt KSB vor allem technische Maßstäbe. Die 1935 in den Markt eingeführte Eta-Baureihe ist immer noch das Leitprodukt in seiner Klasse. Die Baureihe Eta gilt heute als Mutter aller Normpumpen und hat Industriegeschichte geschrieben.

Ein weiteres Beispiel sind die Chemienormpumpe CPK und die Nachfolgebaureihe Mega-CPK. Sie gehören zu den am meisten eingesetzten Chemienormpumpen weltweit. Das Unternehmen legt traditionell hohen Wert auf Nachhaltigkeit und ist seit 2010 Mitglied des Global Compact der Vereinten Nationen. Dessen Leitlinien verpflichten zu einer sozialen und umweltverträglichen Unternehmensführung.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Die Mutter aller Normpumpen, die Eta-Pumpe von KSB aus dem Jahr 1935 lebt in zahlreichen Generationen bis heute fort und ist noch immer ein Bestseller. Bild: KSB

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