Generic filters
FS Logoi

VKU begrüßt Wasserstoffbeschleunigungsgesetz

Der Bundestag hat am 26. Februar das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz beschlossen. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt den Schritt und weist gleichzeitig darauf hin, dass der Schutz der öffentlichen Wasserversorgung gewährleistet bleiben muss .

von | 02.03.26

Der Bundestag hat am 26.2.2026 das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz beschlossen.
Quelle: AdobeStock/Fokke Baarssen
Wasserstoffbeschleunigungsgesetz

Der Bundestag hat am 26.2.2026 das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz beschlossen. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt den Schritt. VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing sagt:

„Das Gesetz bringt Tempo in den Wasserstoffhochlauf und stärkt die Energiewende. Entscheidend ist aber, dass der Schutz der öffentlichen Wasserversorgung klar und eindeutig gewährleistet bleibt.“

Im Gesetz vorgesehen ist die Einstufung wasserstoffrelevanter Projekte als Vorhaben „im überragenden öffentlichen Interesse“. Das hält der VKU für ein geeignetes Instrument, um Verfahren zu beschleunigen. „Schnellere Genehmigungen sind wichtig, aber nur, wenn kommunale Wasserversorger früh und verbindlich eingebunden werden“, so Liebing. „Nur dann lassen sich Konflikte um knapper werdende Wasserressourcen vermeiden.“

Der VKU begrüßt zudem, dass das Gesetz nunmehr nicht nur grünen, sondern unter anderem auch blauen Wasserstoff einschließt.

„Für den Hochlauf brauchen wir diese pragmatische Lösung: blauer Wasserstoff wird in der Anfangsphase eine Rolle spielen“, sagt Liebing. Positiv bewertet der VKU auch den Blick auf die Infrastrukturen. Liebing: „Erdgasleitungen, die später Wasserstoff transportieren können, sind ein sinnvoller Baustein auf dem Weg zum Wasserstoff-Kernnetz.“

Nun komme es auf eine zügige und rechtssichere Umsetzung an.


Quelle: VKU

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Mobile Wasseraufbereitung für die Ukraine
Mobile Wasseraufbereitung für die Ukraine

Das Dänische Technologische Institut entwickelt mit Partnern mobile, netzunabhängige Wasseraufbereitungsanlagen für kriegsbetroffene Gebiete der Ukraine. Die Erkenntnisse sollen zugleich die zivile Notfallvorsorge in Dänemark und den nordischen Ländern verbessern.

mehr lesen
Prof. Dr. Uli Paetzel für dritte Amtszeit als DWA-Präsident bestätigt
Prof. Dr. Uli Paetzel für dritte Amtszeit als DWA-Präsident bestätigt

Die Mitgliederversammlung der DWA hat Prof. Dr. Uli Paetzel für eine dritte Amtszeit zum Präsidenten gewählt. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2027 und dauert 4 Jahre. Der Verband hat damit auf personelle Kontinuität gesetzt, um die Umsetzung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie und der Wasserrahmenrichtlinie sowie die Anpassung der Infrastruktur an den Klimawandel zu begleiten.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03