Generic filters
FS Logoi

Neues BDEW-Faktenpapier zur Funktion von Talsperren

Mehr als 12,6 Mio. Menschen in Deutschland werden über Talsperren mit Trinkwasser versorgt. Allein die 70 größten Trinkwasser-Talsperren in Deutschland versorgen rund 8 Mio. Menschen direkt mit Trinkwasser. Diese Nutzung von Talsperren ist vor allem in Regionen ohne geeignete und ausreichende Grundwasservorkommen von Bedeutung. Hinzu kommt ein weiteres Talsperrensystem, das mit seinem Gesamtstauvolumen von über […]

von | 22.09.21

Luftbild der Ennepetalsperre vom 2.9.2004.

Mehr als 12,6 Mio. Menschen in Deutschland werden über Talsperren mit Trinkwasser versorgt. Allein die 70 größten Trinkwasser-Talsperren in Deutschland versorgen rund 8 Mio. Menschen direkt mit Trinkwasser. Diese Nutzung von Talsperren ist vor allem in Regionen ohne geeignete und ausreichende Grundwasservorkommen von Bedeutung. Hinzu kommt ein weiteres Talsperrensystem, das mit seinem Gesamtstauvolumen von über 460 Mio. Kubikmetern die Mindestwasserführung in der Ruhr und damit die Trinkwassergewinnung für weitere 4,6 Mio. Menschen sicherstellt.

Insgesamt existieren bundesweit noch deutlich mehr Talsperren. Allein 371 Talsperren in Deutschland haben einen Stauraum von jeweils mehr als 1 Mio. Kubikmetern. Sie sind vor allem in Mittelgebirgen zu finden.

Speicherung von Wasser

Aufgabe von Talsperren ist der Ausgleich zwischen Wasserdargebot und Wasserbedarf. Talsperren speichern in regenreichen Zeiten Wasser und geben es bei Trockenheit wieder ab. In Hitzeperioden verhindern Talsperren das Austrocknen von Seen und Flüssen und sichern damit die Ökologie der Gewässer und die Trinkwasserversorgung. Talsperren werden aber auch zur Bereitstellung von Trink- und Brauchwasser, der Stromerzeugung aus Wasserkraft und für den Hochwasserschutz genutzt. Häufig finden mehrere Nutzungen einer Talsperre gleichzeitig statt.

Strenge Kontrollen

Oberste Priorität der Talsperrenbetreiber ist immer die Sicherheit der Anlagen. Bau und Betrieb unterliegen daher strengen Regeln und Kontrollen. Dazu gehören eine tägliche Kontrolle der Bauwerke durch die jeweiligen Talsperrenbetreiber und regelmäßige Kontrollen der zuständigen Überwachungsbehörden.

Weitere Informationen zu Talsperren finden Sie hier

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Ennepetalsperre in NRW. Quelle: Ruhrverband

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Neuer ISFET-Referenzchip des Fraunhofer IPMS vereinfacht pH-Messung
Neuer ISFET-Referenzchip des Fraunhofer IPMS vereinfacht pH-Messung

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat eine neue Technologie entwickelt, die die pH-Messtechnik auf ein neues Niveau hebt. Der neuartige ISFET-Referenzchip macht Messungen robuster, kompakter und wartungsärmer – ideal für mobile und integrierte Systeme in Umwelt, Landwirtschaft und Trinkwasseranalytik.

mehr lesen
Initiative „Fit für Trinkwasser“ erweitert Partnernetzwerk
Initiative „Fit für Trinkwasser“ erweitert Partnernetzwerk

Die Initiative „Fit für Trinkwasser“ der Branchenverbände BTGA, figawa und ZVSHK geht einen weiteren wichtigen Schritt: Mit dem DVGW wurde ein Letter of Intent (LoI) unterzeichnet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit im Bereich „Qualifizierung, Schulung und fachlicher Weiterentwicklung“ rund um Trinkwasserinstallationen in Deutschland systematisch zu vertiefen.

mehr lesen
Trinkwasser Memorandum: Appell für faire und sichere Trinkwasserversorgung
Trinkwasser Memorandum: Appell für faire und sichere Trinkwasserversorgung

Ungenügender Trinkwasserschutz, unzureichende Stoffprüfung, unzulänglicher Rechtsvollzug, mangelnde Herstellerverantwortung, etc. verteuern das Trinkwasser. Wer schützt die Trinkwasserkunden vor fremdverschuldeten Kosten und Risiken? Im Trinkwasser-Memorandum präsentiert der Trinkwasserverband Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR) zehn Grundsätze für eine zukunftsfähige und bezahlbare öffentliche Trinkwasserversorgung.

mehr lesen
Kleine Körper, große Wirkung: Wie Mikroorganismen das Grundwasser prägen
Kleine Körper, große Wirkung: Wie Mikroorganismen das Grundwasser prägen

Sie sind riesig, aber doch winzig klein: vielzählige Gemeinschaften von Mikroorganismen leben tief unter der Erdoberfläche in den Poren und Spalten von Gestein. Das bloße Auge nimmt sie nicht wahr – doch ihr Wirken auf die Qualität unseres Grundwassers ist hoch. Dass das Leben im Untergrund zwei gänzlich unterschiedlichen Strategien folgt, zeigen nun die Ergebnisse des Forschungsteams um Dr. Martin Taubert vom Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ – mit weitreichenden Folgen für Umweltforschung und Praxis.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03