Die Absolventen des Fortbildungslehrgangs „Geprüfter Netzmeister“ haben am 21. Mai 2026 in Köln ihre Meisterbriefe erhalten. Der Rohrleitungsbauverband (rbv) und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln würdigten damit den erfolgreichen Abschluss einer der anspruchsvollsten Weiterbildungen der Versorgungsbranche.
„Die neuen Netzmeister übernehmen Verantwortung für Infrastruktur, die täglich das Leben von Millionen Menschen sichert“, sagte Oliver Härter, Leiter der Berufsbildung des rbv, bei der Verabschiedung. „Dass sie sich dieser Aufgabe so konsequent gestellt haben, ist eine starke Leistung.“
Der Netzmeisterlehrgang in den Fachrichtungen Gas/Wasser und Fernwärme gehört zu den renommiertesten Fortbildungsangeboten der Branche. Innerhalb von sieben Monaten erwerben die Teilnehmer technische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen. Vermittelt werden die Inhalte von Dozenten mit langjähriger Praxiserfahrung.
Härter dankte den zahlreichen Partnern, die zum Erfolg des Lehrgangs beitragen. Dazu zählen die IHK Köln, die Mitglieder des Prüfungsausschusses, das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Kerpen sowie die beteiligten Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Teilnahme an der Weiterbildung ermöglichen. Darüber hinaus würdigte er die Unterstützung durch Familien, Partnerinnen, Partner und Freunde, die die Absolventen während der intensiven Fortbildungszeit begleitet haben.
Fachkräfte für die Wärmewende
Festredner Werner R. Lutsch, Geschäftsführer des AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK, betonte die Bedeutung leistungsfähiger Wärmenetze für das Gelingen der Wärmewende. Der Ausbau und die Transformation der Fernwärme gehörten zu den zentralen Infrastrukturaufgaben der kommenden Jahre. Dafür brauche es qualifizierte Fachkräfte, die Planung, Bau und Betrieb der Netze verantworten. Die neuen Netzmeister leisteten hierzu einen wichtigen Beitrag und stärkten die Versorgungssicherheit vor Ort.
Klassensprecher Nick Burmeister (K+M Leitungsbau Bernd Hiller GmbH) brachte auf den Punkt, was viele Absolventen bewegte: Neben dem erworbenen Fachwissen sei vor allem das gewachsene Kollegennetzwerk ein bleibendes Ergebnis – Kontakte, die weit über den Berufsalltag hinaus Bestand haben.











