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Moderner Hochbehälter ersetzt zwei alte Wasserspeicher

Nach drei Jahren Bauzeit ist das Großprojekt in Petze bei Hildesheim erfolgreich abgeschlossen. Der moderne Hochbehälter ersetzt zwei ältere Wasserspeicher und wurde planmäßig in das Versorgungsnetz der Harzwasserwerke integriert. Damit wird die Trinkwasserversorgung in der Region langfristig gestärkt.

von | 29.08.25

Standort Petze: Links entsteht der neue Hochbehälter (HB) 4. Im Vordergrund wird HB2 zeitnah zurückgebaut. Die Fläche mit dem weißen Dach ist HB3. Rechts im Bild ist auch HB1, erkennbar am Grünstreifen, zu sehen. Auch dieser HB wird zurückgebaut.
Quelle: Harzwasserwerke
Hochbehälter

„Der neue Hochbehälter dient vor allem der Versorgungssicherheit für die Region Hildesheim und Hannover und kann bis zu 25.000 Kubikmeter Wasser zwischenspeichern“, erklärt Hendrik Rösch, der Technische Geschäftsführer der Harzwasserwerke.

Hochbehälter: Wichtige Säule der Trinkwasserversorgung

Neben den bekannten Talsperren und Grundwasserwerken spielen auch Hochbehälter eine zentrale Rolle in der Wasserversorgung. Sie dienen nicht nur als wichtige Zwischenspeicher, sondern tragen auch maßgeblich zur Steuerung und Stabilisierung des Wassernetzes bei.

„Am Hochbehälter-Standort Petze fließen täglich mehr als 60.000 Kubikmeter Trinkwasser aus den Talsperren im Harz jeweils zu und ab“, sagt Rösch. Außerdem federn sie „Leistungsspitzen im Netz ab, wenn zum Beispiel im Sommer gleichzeitig viel Wasser gebraucht wird.“

Bauarbeiten im Großformat

Die Bauarbeiten in Petze starteten im Jahr 2022 und bewegten sich schnell im XXL-Format: Zunächst wurde eine 80 Mal 80 Meter große und bis zu zehn Meter tiefe Baugrube hergestellt. Für die späteren Arbeiten am Gebäude wurden circa 8.000 Kubikmeter Stahlbeton verbaut. Aktuell laufen am neuen Hochbehälter in Petze noch letzte Nacharbeiten im Außenbereich. Die Investitionssumme beläuft sich in Summe auf circa 30 Millionen Euro.

Insgesamt werden am Standort zukünftig zwei Wasserbehälter betrieben. Der neue und vierte Hochbehälter ersetzt die beiden ältesten Hochbehälter, die als Folgeprojekt nun zurückgebaut werden. Zusammen mit dem bereits bestehenden Hochbehälter können in Petze somit täglich Wassermengen gespeichert sowie verteilt werden, die dem gesamten Jahresverbrauch von circa 1.000 Personen entsprechen.


Quelle: Harzwasserwerke

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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