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Initiative „Fit für Trinkwasser“ erweitert Partnernetzwerk

Die Initiative „Fit für Trinkwasser“ der Branchenverbände BTGA, figawa und ZVSHK geht einen weiteren wichtigen Schritt: Mit dem DVGW wurde ein Letter of Intent (LoI) unterzeichnet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit im Bereich „Qualifizierung, Schulung und fachlicher Weiterentwicklung“ rund um Trinkwasserinstallationen in Deutschland systematisch zu vertiefen.

von | 13.02.26

Mit der erweiterten Zusammenarbeit verfolgen die beteiligten Verbände das Ziel, Fachkräfte bundesweit praxisnah zu qualifizieren und damit einen Beitrag zur sicheren Versorgung mit Trinkwasser zu leisten.
Quelle: AdobeStock/Natee Meepian
Ream; Fit für Trinkwasser; Netzwerk

Mit dem Letter of Intent (LoI) bekennen sich die beteiligten Verbände zu einer engen fachlichen Kooperation, um das bestehende, bundesweit einheitliche Schulungs- und Weiterbildungsangebot von „Fit für Trinkwasser“ weiterzuentwickeln sowie langfristig zu stärken. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Ausrichtung der Schulungsinhalte an den anerkannten Regeln der Technik, eine gemeinsame Qualitätssicherung und die Bündelung der jeweiligen fachlichen Kompetenzen.

Aus Sicht der figawa ist die Vereinbarung ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Initiative. Volker Meyer, Hauptgeschäftsführer figawa e.V., betont:

„Die Kooperation markiert zugleich einen neuen gemeinsamen Ansatz: Erstmals bündeln die Verbände aus dem Handwerk, der Planung, der Industrie und der DVGW als anerkannter Regelsetzer ihre Kompetenzen in einem gemeinsamen Schulungsangebot. Dadurch wird ein gemeinsamer, hochwertiger Qualitätsstandard in Deutschland für Schulungen in der Trinkwasserbranche gesetzt.“

Im Rahmen der Kooperation wirkt der DVGW als anerkannter Regelsetzer und technisch-wissenschaftlicher Know-how-Träger an der Weiterentwicklung der Schulungsangebote mit. Unverändert bleibt die Initiative „Fit für Trinkwasser“ eine gemeinschaftlich getragene Plattform der beteiligten Verbände für Qualifizierungsangebote rund um Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasserinstallationen.

Fit für Trinkwasser soll Qualitätsstandards sicherstellen

Der DVGW sieht in der Kooperation einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung hoher Qualitätsstandards:

„Für den DVGW ist es ein zentrales Anliegen, dass Schulungen zur Trinkwasserinstallation konsequent auf den anerkannten Regeln der Technik basieren und damit höchsten Qualitäts- und Hygienestandards entsprechen. Durch die Bündelung unserer technischen Expertise mit dem Know-how von BTGA, figawa und ZVSHK stärken wir die Fachkompetenz im gesamten Trinkwasserbereich und sorgen für sicheres Trinkwasser an jedem Wasserhahn in Deutschland“, so Dr. Wolf Merkel, Vorstand Wasser des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW).

Damit unterstreicht der DVGW seine Rolle als technisch‑wissenschaftlicher Impulsgeber innerhalb der Initiative. Die Zusammenarbeit legt das Fundament dafür, Qualifizierungsangebote künftig noch zielgerichteter weiterzuentwickeln und den Wissenstransfer innerhalb der Branche nachhaltig zu stärken.

Aus Sicht des BTGA fördert die Zusammenarbeit die Einheitlichkeit und Praxisnähe der Qualifizierung:

Die hygienisch einwandfreie Bereitstellung des Lebensmittels Trinkwasser ist eine Aufgabe aller beteiligten Akteure – von der Gewinnung bis zur Nutzung in den Haushalten und Unternehmen“, sagte Clemens Schickel, Geschäftsführer Technik BTGA. „Der DVGW ist ein wichtiger weiterer Partner der Verbändeinitiative ‚Fit für Trinkwasser‘, der sich für dieses gemeinsame Ziel einsetzt.“

Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer ZVSHK, hebt insbesondere den Nutzen für das Fachhandwerk hervor:

„Sauberes Trinkwasser ist kein Selbstläufer. Es braucht qualifizierte Fachbetriebe, klare Regeln und eine verlässliche Weiterbildung. Mit der Einbindung des DVGW stärken wir ‚Fit für Trinkwasser‘ fachlich und strukturell. Für das SHK-Handwerk heißt das: bundesweit einheitliche Standards, praxisnahe Qualifizierung und mehr Sicherheit im Alltag – für Betriebe wie für Verbraucher.“

Mit der erweiterten Zusammenarbeit setzen die beteiligten Verbände ein klares Zeichen für Qualität, Verantwortung und nachhaltige Trinkwasserversorgung. Ziel bleibt es, Fachkräfte bundesweit praxisnah zu qualifizieren und damit einen wichtigen Beitrag zur sicheren Versorgung mit Trinkwasser zu leisten.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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