Die Transformation der Versorgungsinfrastrukturen vollzieht sich in Zeiten geopolitischer Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und technologischer Umbrüche. Umso dringlicher ist der Aufbau eines klimaschonenden und resilienten Energiesystems. Der Umstieg von Kohle auf Erdgas sowie der Ausbau H2-Ready-fähiger Kraftwerke sind zentrale Bausteine für eine stabile Stromversorgung. Parallel dazu muss die Wasserstoff-Infrastruktur – Netze, Speicher und Anlagen – zügig weiterentwickelt werden.
„Die Branche hat bereits entscheidende Schritte unternommen und etwa mit der H2vorOrt-Planung, den Technischen Regeln sowie umfassenden Studien ein fundiertes Wissen aufgebaut“, betont Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. „Jetzt gilt es, diesen Vorsprung zu sichern und die Vorarbeit gezielt im Sinne des Klimaschutzes zu nutzen.“
Wie die Politik die nötigen Rahmenbedingungen schaffen kann, ist ein zentrales Thema des Kongresses.
Auch die Wasserversorgung steht vor großen Herausforderungen: Der Klimawandel verändert die Verfügbarkeit von Ressourcen regional und zeitlich zunehmend ungleich. Hitze, Trockenphasen und Extremwetterereignisse nehmen an Intensität und Häufigkeit zu. Die Branche stellt sich diesen Entwicklungen proaktiv, benötigt jedoch politische Unterstützung für die notwendige infrastrukturelle Anpassung. Führende Vertreter und Vertreterinnen aus Bundes- und Landesministerien sowie Unternehmen beleuchten die erforderlichen politischen und technischen Weichenstellungen für eine zukunftssichere Versorgung.
Mit seinem interdisziplinären Ansatz und der Verbindung von Fachpolitik, Wissenschaft und Technik bietet der DVGW Kongress eine umfassende Standortbestimmung für die Branche.
Das detaillierte Programm finden Sie hier. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.
(Quelle: DVGW)













