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Ausstellung zum Weltwassertag rückt Frauen ins Zentrum der Wasserwirtschaft

Eine Sonderausstellung von HAMBURG WASSER zum Weltwassertag 2026 macht die historische und aktuelle Rolle von Frauen in der Wasserversorgung sichtbar – und setzt ein Zeichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Branche.

von | 18.03.26

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank und HAMBURG WASSER-Geschäftsführer Dr. Michael Beckereit mit der Wasserträgerinnen-Figur „Hanna Hummel“.
Quelle: HAMBURG WASSER/Jörg Böthling
Weltwassertag

Ausstellung zum Weltwassertag: Fokus auf Geschlecht und Wasser

Im Vorfeld des Weltwassertags am 22. März hat Hamburg Wasser gemeinsam mit Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank eine Sonderausstellung eröffnet. Die Ausstellung im Kundencenter des Versorgers greift das diesjährige Motto des Weltwassertages „Wasser und Geschlecht“ auf und stellt die Bedeutung von Frauen in der Wasserversorgung in den Mittelpunkt.

Zentral ist die Figur „Hanna Hummel“, die stellvertretend für die historischen Wasserträgerinnen steht. Diese sorgten vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert für die tägliche Wasserversorgung in der Stadt – eine Aufgabe, die in der öffentlichen Wahrnehmung bislang häufig unsichtbar blieb.

Historische Rolle von Wasserträgerinnen

Die Ausstellung thematisiert die oft übersehene Arbeit von Frauen in der urbanen Wasserversorgung. Während der Name „Hans Hummel“ in Hamburg weithin bekannt ist, lenkt die Ausstellung den Blick bewusst auf die weibliche Perspektive.

Katharina Fegebank erklärt: „Dass Hans Hummel eigentlich Hanna Hummel hieß, hat mich echt überrascht. Ich danke HAMBURG WASSER dafür, mit diesem Irrtum aufzuräumen und den Fokus auf ein entscheidendes Thema zu lenken. Sauberes Wasser ist ein Menschenrecht, doch unter einem Mangel leiden weltweit vor allem Frauen und Mädchen. Sie legen weite Wege zurück und tragen zuhause die familiäre Verantwortung, wenn unsauberes Wasser krank macht. Damit sich das ändert, brauchen wir weibliche Perspektiven auf allen Ebenen. Wir müssen mehr Frauen für technische Berufe begeistern – weltweit und in Hamburg. Nur wenn Frauen unsere Wasserwirtschaft aktiv mitgestalten, machen wir sie wirklich zukunftsfähig.“

Frauen in der modernen Wasserwirtschaft

Auch heute spielen Frauen eine zentrale Rolle in der Wasserversorgung – etwa als Handwerkerinnen, Technikerinnen und Ingenieurinnen. Dennoch besteht weiterhin ein Ungleichgewicht in vielen Bereichen der Branche.

„Früher wie heute gestalten Frauen die Wasserversorgung in Hamburg. Die Ausstellung erinnert an die Wasserträgerinnen, die bis in das 19. Jahrhundert hinein die tägliche Versorgung der Stadt sicherstellten. Heute tragen Frauen als Handwerkerinnen, Technikerinnen und Ingenieurinnen maßgeblich dazu bei, dass Hamburg zuverlässig mit Wasser versorgt wird. Dennoch wissen wir, dass das Geschlechterverhältnis in vielen Bereichen unserer Branche noch nicht ausgewogen ist. Umso wichtiger ist es, Frauen gezielt zu fördern und ihre Leistungen sichtbar zu machen. Dafür organisieren wir Nachwuchstreffen für junge Fachkräfte, interne sowie unternehmensübergreifende Vernetzungsformate und engagieren uns im Rahmen internationaler Betreiberpartnerschaften auch weltweit für Geschlechtergerechtigkeit“, sagt Dr. Michael Beckereit, technischer Geschäftsführer von Hamburg Wasser.

Termine und Ausstellungsorte

Die Ausstellung „Hanna Hummel: Unsichtbare Heldin der Wasserversorgung“ ist bis Freitag, 20. März, im Kundencenter von HAMBURG WASSER (Ballindamm 1) zu sehen. Am Weltwassertag selbst, dem 22. März, wird sie im Wasserforum (Billhorner Deich 2) präsentiert, das an diesem Tag von 11 bis 16 Uhr geöffnet ist.


Quelle: Hamburg Wasser

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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