Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Publikation „Entwicklung des zukünftigen Wasserbedarfs in verschiedenen Sektoren – Bestimmungsmethoden, Projektionen und Szenarien“ veröffentlicht. Sie gibt einen Überblick über Methoden zur Ermittlung zum künftigen Wasserbedarf bis 2100 und zeigt mögliche Entwicklungen auf.
Klimawandel, sozioökonomische sowie politische Entwicklungen beeinflussen den zukünftigen Wasserbedarf in Deutschland. Ein besseres Verständnis dieser Treiber ist ein wesentlicher Baustein, um die Prognosefähigkeit des Wasserhaushalts zu verbessern. Dies entspricht Aktion 1 der Nationalen Wasserstrategie.
Methodik: Bestandsaufnahme, Datenlücken, Szenarioarbeit
Im ersten Schritt hat das Vorhaben bestehende Methoden und Kenntnisse zur Bedarfsermittlung zusammengestellt und kritisch auf Eignung sowie methodische Grenzen geprüft. Darauf aufbauend wurden bestehende Datenlücken identifiziert.
Ein weiterer Kernbestandteil ist die Diskussion möglicher Entwicklungspfade und Szenarien des künftigen Wasserbedarfs in Deutschland. Nach der partizipativen Ableitung der Szenarien erfolgte eine detaillierte Beschreibung und Quantifizierung dieser Wasserbedarfsszenarien bis 2100.
Ergebnisse: Szenarien für Wasserbedarf bis 2100
Im Ergebnis liegen vier Szenarien für den Wasserbedarf bis 2100 vor. In jedem Szenario wurden der Gesamtwasserbedarf sowie die Wasserbedarfe für folgende Sektoren quantifiziert: Haushalte, Wirtschaft, Energie und Landwirtschaft.
Damit bietet die UBA-Publikation eine sektorübergreifende Grundlage, um langfristige Planungen im Wasserhaushalt unter sich wandelnden klimatischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen evidenzbasiert zu diskutieren.
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