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Umwelttechnikpreis für Partikelmessung

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Autor: Kathrin Mundt

Umwelttechnikpreis für Partikelmessung
NivuParQ 850: kontinuierliche Feststoffkonzentrationsmessung mit dem Parameter AFS (Abfiltrierbare Stoffe) auf Multi-Echo-Basis

NIVUS hat mit einer neuen Möglichkeit, kleinste Partikelkonzentrationen (AFS) im Wasser zu messen, erfolgreich am Umwelttechnikpreis in der Kategorie Mess-, Steuer- und Regeltechnik 4.0 teilgenommen. Der Hersteller konnte einen der beiden 3. Plätze belegen.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verleiht den Umwelttechnikpreis seit 2009 im Zwei-Jahres-Takt für hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien und einen Sonderpreis der Jury verteilt. Beim Umwelttechnikpreis werden Produkte ausgezeichnet, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der Markteinführung stehen oder nicht länger als zwei Jahre am Markt sind.

„Wasser ist unser kostbarstes Gut. Wir müssen alles dafür tun, den Wasserkreislauf weiter zu optimieren. Unser neues Messsystem trägt dazu bei und ermöglicht ganz neue Ansätze der Wasser- und Abwasserbehandlung. Wir freuen uns daher sehr und sind stolz über die Auszeichnung“, so NIVUS-Geschäftsführer Marcus Fischer.

Patentiertes und bereits ausgezeichnetes Messverfahren

Die NIVUS GmbH brachte Ende letzten Jahres ihr patentiertes Messverfahren auf den Markt. Der Hersteller konnte dafür bereits den Forschungstransferpreis in Silber 2020 der IHK Heilbronn-Franken gewinnen. Das Produkt ist das Ergebnis einer Forschungszusammenarbeit von NIVUS mit dem Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart unter der Leitung von Dr. Asmorom Kibrom (NIVUS GmbH) und Dr. Harald Schöneberger (Universität Stuttgart).

Die robuste, ultraschallbasierte Lösung wird hauptsächlich zur kontinuierlichen Überwachung von Regen- und Oberflächenwasser genutzt. Das Messsystem ermöglicht sowohl die Erfassung von Feststofffrachten als auch der Korngrößenverteilung in Echtzeit. Aufgrund der kontinuierlichen Erfassung des Messsystems können aufwändige Probenahmen eingespart werden. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Qualitätsbeurteilung von Wasser z. B. bei Überprüfung der Feststoffrückhaltewirkung von Regenbehandlungsanlagen oder bei qualitätsabhängiger Steuerung von Regenwasserströmen in Echtzeit.

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