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Kritische Wasserinfrastrukturen vor Cyberattacken schützen

Von Juni 2017 bis Oktober 2021 lief das europäische H2020 Forschungsprojekt “Strategic, tactical and operational protection of critical water infrastructure against physical and cyber threats“ – kurz STOP-IT. Um Lösungen gegen physische- und Cyber-Bedrohungen zu finden, arbeitete ein Team von Wasserversorgern, Technologie-Entwicklern, kleinen- und mittelständischen Unternehmen und europäischen Forschungsinstituten aus Europa und Israel eng zusammen. […]

von | 19.01.22

Von Juni 2017 bis Oktober 2021 lief das europäische H2020 Forschungsprojekt “Strategic, tactical and operational protection of critical water infrastructure against physical and cyber threats“ – kurz STOP-IT. Um Lösungen gegen physische- und Cyber-Bedrohungen zu finden, arbeitete ein Team von Wasserversorgern, Technologie-Entwicklern, kleinen- und mittelständischen Unternehmen und europäischen Forschungsinstituten aus Europa und Israel eng zusammen. Das IWW Zentrum Wasser war einer der Haupt-Initiatoren des Projekts und neben der Mitwirkung an der Entwicklung geeigneter Risikomanagement-Werkzeuge federführend für die ‚Community of Practice‘ und die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes verantwortlich.

STOP-IT Projekt erfolgreich abgeschlossen

Ziel von STOP-IT war es, aktuelle und zukünftige Risiken zu identifizieren und im Rahmen des Konsortiums ein umfassendes Risikomanagementkonzept für die physische und Cybersicherheit kritischer Wasserinfrastrukturen zu erarbeiten. Unter Berücksichtigung von Prävention, Detektion, Reaktion und Minimierung der relevanten Risiken auf strategischer, taktischer und operationaler Planungsebene wurden modulare Lösungen entwickelt (Technologien, Tools und Leitfäden), welche in eine integrierte, skalierbare und adaptierbare Software-Plattform implementiert werden, die STOP-IT Plattform.

Von Wasserversorgungsunternehmen getestete Lösungen

Die entwickelten Lösungen wurden zunächst in vier Wasserversorgungsunternehmen (Aigües de Barcelona in Spanien, Berliner Wasserbetriebe in Deutschland, Mekorot in Israel und Oslo VAV in Norwegen) getestet und anschließend in vier weiteren Unternehmen (Hessenwasser in Deutschland, Bergen Kommune in Norwegen, Emasagra in Spanien und DeWatergroep in Belgien) angewendet. Damit wurde die Eignung und Adaptierbarkeit der Lösungen sichergestellt.

Alle entwickelten Technologien und Lösungen sowie Informationen über die STOP-IT Plattform sind auf der Webseite des Projektes zu finden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Um Lösungen gegen Cyber-Bedrohungen zu finden, arbeitete ein Team von Wasserversorgern, Technologie-Entwicklern, Unternehmen und Forschungsinstituten zusammen

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