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In den nächsten zehn Jahren sauberes Wasser für 100 Mio. Menschen

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Autor: Charlotte Quick

Sänger und Wasseraktivist Rolf Stahlhofen verfolgt mit seiner Stiftung „Water is Right“ und der „Drink Water Give Water“-Kampagne ein ehrgeiziges Ziel: in den nächsten zehn Jahren 100 Mio. Menschen sauberes Wasser zu ermöglichen. Wasser ist unser kostbarstes Gut und dennoch für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Weltweit haben allerdings mehr als 2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Kampagne soll anregen, den eigenen Wasserkonsum und Verbrauch zu überdenken und zu verändern, dazu zählen auch die Wasserautomaten, die „Water is Right“ entwickelt hat. Durch die Nutzung dieser Wasserspender werden Wasserprojekte in Regionen gefördert, in denen es keinen Zugang zu sauberem Wasser gibt. Der Startschuss fiel am Tag des Wassers am 22. März in der Kölner Neumarkt Galerie.

Vor zwölf Jahren gründete Rolf Stahlhofen (Mitgründer der Söhne Mannheims) die Stiftung „Water is Right“, die bereits rund 5 Mio. Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt hat. „Für mich persönlich ist Wasser kostbar und leider haben nicht alle Menschen auf dieser Welt Zugang zu sauberem Wasser. Wasser ist ein Menschenrecht und wir möchten dafür sorgen, dass das Thema in den Köpfen verankert wird, um gemeinsam unser Ziel zu erreichen, in den nächsten zehn Jahren 100 Mio. Menschen sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen zu ermöglichen“, so der Sänger und Wasseraktivist. Dabei ist die Stiftung auf Hilfe von Partnern und der Industrie angewiesen. Auch das eigene Netzwerk setzt Rolf Stahlhofen dabei ein.

Der Wasserkonsum wandelt sich

Am Tag des Wassers startet die Kampagne „Drink Water Give Water“, denn die Art und Weise, wie wir Wasser konsumieren, wandelt sich. Die Einweg-Plastikflaschen werden weniger genutzt, viele Menschen beschäftigen sich mit den Themen der Nachhaltigkeit und achten mehr auf die Umwelt und das Zusammenleben. Dabei gewinnt auch das leitungsgebundene Wasser immer mehr an Bedeutung. „Zahlreiche Restaurants und Hotels bieten ihren Gästen aufbereitetes Leitungswasser an, was sich zu einem boomenden Geschäft entwickelt. Multinationale Konzerne werden aufmerksam und wittern das Potenzial für Milliardengewinne. Dem müssen wir entgegenwirken, denn das Ziel ist nicht die Gewinnmaximierung für große Unternehmen, sondern die Sensibilisierung für das Thema Wasser, eine gerechte Nutzung und die gesellschaftliche Verantwortung. Gerade am Tag des Wassers, ist es enorm wichtig, auf diese existenziellen Punkte aufmerksam zu machen“, so der Stiftungsgründer.

Sänger und Stiftungsgründer “Water Is Right” bei einem Wasserprojekt in Nairobi (Afrika). ©WiR

Mit Wasserspendern Gutes tun

Die Kampagne #DrinkWaterGiveWater will diese Sichtweise nutzen und dafür sorgen, dass jeder Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. Für jeden Liter Wasser, der in Wasserspendern oder in Clubs, Bars, Restaurants oder Hotels verkauft wird, werden 10 L sauberes Trinkwasser bereitgestellt, wo der Zugang nicht selbstverständlich ist. Eine Reihe von Partnern aus der Industrie konnte schon gewonnen werden. Die Stiftung vermietet in Europa nachhaltig produzierte Wasserspender an Unternehmen, Büroküchen und das Gastgewerbe. Dabei gehen 10 % des Mietpreises direkt an „Water is Right“-Projekte. So kann beispielsweise ein Hotel 1 L Wasser zum gleichen Preis wie Mineralwasser in Flaschen verkaufen und etwa 1 € pro Liter an die Stiftung spenden. Damit kann ein Wassertransporter finanziert werden, der jährlich 1 Mio. Liter Wasser in die ländlichen Gebiete um Nairobi liefert.

Musiker und Aktivist aus Leidenschaft – mit Auszeichnung

Rolf Stahlhofen vereint seine Liebe zur Musik und dem Wasser mit nachhaltigen Projekten. So entwickelte die Stiftung eine tourneetaugliche Wasserbar, die auf Events, Konzerten, Festivals und Sportveranstaltungen sowie in Backstage-Bereichen eingesetzt werden kann. Auch damit können die wichtigen Wasserprojekte von „Water is Right“ finanziert werden. Premiere feierte das innovative Konzept bei der Udo Lindenberg-Tour und bei über 100 Konzerten der Band „Seeed“. So wurden tausende von Plastikflaschen und mehrere Tonnen CO2 eingespart. Auch für Tourneeveranstalter und die angeschlossenen Caterer ein großer und gleichzeitig nachhaltiger Vorteil, denkt man z.B. an die Logistik und die Nutzung von schweren Kühlschränken.

Der Gründer und Aktivist von #DrinkWaterGiveWater wurde bereits vom Verband Deutscher Einkaufszentren für seine Arbeit und sein Engagement für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

DEKA ist offizieller Partner von „Water is Right“

Am diesjährigen Weltwassertag gab die DEKA-Gruppe ihre Partnerschaft mit „Water is Right“ und „WiR – Water“, der Vertriebssparte der Stiftung, bekannt. Als Vorreiter hat sich DEKA verpflichtet, seinen Kunden in der Neumarkt-Galerie in Köln kostenlos aufbereitetes Leitungswasser mit dem „Water is Right“-Automaten zur Verfügung zu stellen. Weitere Einkaufszentren der DEKA-Gruppe werden diesem Beispiel folgen. Zahlreiche Vertreter aus Politik und der Wirtschaft sowie einige prominente Gäste folgten der Einladung am Tag des Wassers in die Kölner Neumarkt Galerie und setzten sich zusammen mit Initiator Rolf Stahlhofen für die Ziele der Stiftung ein.
Rolf Stahlhofen sagt überzeugt: „Die Kampagne ist einfach: Wasser trinken und Wasser spenden. Geben wir dem Wasser einen Wert und setzen wir uns dafür ein, dass es gerecht verteilt wird. Ich lade alle ein, sich der Bewegung anzuschließen. Lassen sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.“

(Quelle: Water is right)

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