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Automatische Anreicherung von Wasserproben

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Autor: Kathrin Mundt

Automatische Anreicherung von Wasserproben
Probenvorbereitungssystem RoboVap

Gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie werden ausgewählte organische Spurenstoffe in den Oberflächengewässern überwacht, um die Qualität dieser Gewässer in der EU zu verbessern. Die hierfür festgelegten Umweltqualitätsnormen weisen aber zum Teil so niedrige Grenzwerte auf, dass diese auch mit sehr empfindlichen Verfahren wie der LC-MS/MS über die Direktinjektion nicht immer erreicht werden können.

Anreicherungsverfahren auf Basis von Festphasen (SPE), die deshalb in analytischen Laboren oft eingesetzt werden, haben den Nachteil, häufig nicht diskriminierungsfrei zu sein.

Im Rahmen eines ZIM-Projekts, bei dem kreative Unternehmen des Mittelstands zusammen mit Forschungspartnern innovative Produkte entwickeln, haben das IWW Zentrum Wasser, Mülheim/Ruhr, mit der SIM GmbH, Oberhausen, ein neues und automatisiertes Aufkonzentrierungsverfahren mittels Mikrowellentechnik entwickelt, mit dem diskriminierungsfrei Wasserproben stark konzentriert und für die nachfolgende Direktinjektion vorbereitet werden können. Mit dieser Technik können viele Spurenstoffe so empfindlich bestimmt werden, wie es für die sehr niedrigen Umweltqualitätsziel der EU-Wasserrahmenrichtlinie notwendig ist. Damit können die sehr empfindlichen Direktinjektions- Verfahren der LC-MS/MS noch weiter verbessert werden.

Mit dem RoboVap, dem Probenvorbereitungssystem aus Mikrowellengerät Discover von CEM und einem 4-achsigen SCARA-Roboter, können alle Zwischenschritte bis hin zur Probenaufgabe automatisiert werden. So angereichert kann die Wasserprobe dann z.B. mit der LC-MS/MS mit sehr guter Reproduzierbarkeit analysiert werden. Die SIM GmbH wird das Gerät nun auf der Analytica 2022 in München vorstellen.

(Quelle: IWW / SIM GmbH)

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