Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinungen: DVGW-W 101-1 (A) und DVGW-W 102-2 (A)

Neu erschienen sind die DVGW-Arbeitsblätter W 101-1 und W 102-2: W 101: Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete; Teil 1: Schutzgebiete für Grundwasser W 102: Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete; Teil 2: Schutzgebiete für Talsperren   Anwendungsbereich W 101-1 Das DVGW-Arbeitsblatt 101-2 gilt für die Bestimmung von Trinkwasserschutzgebieten und Schutzzonen sowie die Ableitung von Schutzanforderungen bei der Festsetzung oder Überarbeitung […]

von | 14.04.21

Neu erschienen sind die DVGW-Arbeitsblätter W 101-1 und W 102-2:
W 101: Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete; Teil 1: Schutzgebiete für Grundwasser W 102: Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete; Teil 2: Schutzgebiete für Talsperren
 

Anwendungsbereich W 101-1

Das DVGW-Arbeitsblatt 101-2 gilt für die Bestimmung von Trinkwasserschutzgebieten und Schutzzonen sowie die Ableitung von Schutzanforderungen bei der Festsetzung oder Überarbeitung von Trinkwasserschutzgebieten für die öffentliche Wasserversorgung aus Grundwasser. Es werden Anforderungen hinsichtlich der Bemessung, der Schutzbestimmungen und der Überwachung in Trinkwasserschutzgebieten beschrieben. Das Arbeitsblatt darf in keinem Fall pauschal angewandt werden. Bei der Bestimmung und Abgrenzung des Wasserschutzgebietes sowie bei der Aufstellung der Schutzgebietsverordnung müssen die jeweiligen örtlichen Verhältnisse entsprechend differenziert berücksichtigt werden. Demnach muss jedes Trinkwasserschutzgebiet nach seinen geologischen und hydrologischen Gegebenheiten sowie seinen jeweiligen Gefährdungen und Belastungen bewertet werden und in der Schutzgebietsverordnung sind auf diese Bewertung abgestimmte Regelungen festzulegen. Rechts-, Verfahrens- und Entschädigungsfragen sowie die Frage, ob und wie weit in diesem Arbeitsblatt als gefährdend bezeichnete Einrichtungen, Nutzungen und sonstige Handlungen anderweitig für unzulässig oder genehmigungspflichtig erklärt sind, werden nicht behandelt. Grundlage für die Festsetzung von Wasserschutzgebieten ist die Feststellung der Schutzwürdigkeit, -bedürftigkeit und -fähigkeit der zu nutzenden Ressource. Die Anwendung dieses Arbeitsblattes im Festsetzungsverfahren kann zur Beurteilung der Schutzfähigkeit der Ressource beitragen.

Anwendungsbereich W 102-2

Das DVGW-Arbeitsblatt W 102-2 gilt für die Abgrenzung und Bemessung von Schutzzonen sowie die Ableitung von Schutzanforderungen bei der Festsetzung oder Überarbeitung von Trinkwasserschutzgebieten für Talsperren. Es kann sinngemäß auch für eine Direktentnahme von Rohwasser aus einem See oder Fließgewässer angewendet werden. Die besonderen hydrologischen Bedingungen, wie zum Beispiel das Fehlen eines ausgleichenden Speicherraums bei Fließgewässern, sind zu beachten. Das Arbeitsblatt darf nicht pauschal angewandt werden. Die Trinkwassertalsperre mit den jeweils notwendigen technischen Einrichtungen und ihr Einzugsgebiet sind unter den jeweils gegebenen örtlichen Verhältnissen zu sehen. Jede Schutzgebietsfestsetzung basiert auf der Vulnerabilität der zu schützenden Ressource. Demzufolge müssen die ortsspezifischen morphologischen, bodenkundlichen, geologischen und hydrologischen Gegebenheiten, insbesondere die Eintragspfade, sowie die Gefährdungen bei der Bemessung der Schutzzonen und den in der Schutzgebietsverordnung zu treffenden Regelungen berücksichtigt werden. Rechts-, Verfahrens- und Entschädigungsfragen sowie die Frage, ob und wie weit in diesem Arbeitsblatt als Gefährdung bezeichnete Einrichtungen, Nutzungen und sonstige Handlungen anderweitig für unzulässig oder genehmigungspflichtig erklärt sind, werden nicht behandelt. Grundlage der Schutzgebietsfestsetzung ist die Feststellung der Schutzwürdigkeit, Schutzbedürftigkeit und Schutzfähigkeit der zu nutzenden Ressource. Die Anwendung dieses Arbeitsblattes im Festsetzungsverfahren kann zur Beurteilung der Schutzfähigkeit der Ressource beitragen. Wasserschutzgebiete sind Teil des Multi-Barrieren-Systems zur Gewährleistung einer hohen Qualität des Trinkwassers.  

Facts

W 101-1: Ausgabe 3/2021 6. Auflage, 27 Seiten Bestellung hier. W 102-2: Ausgabe 3/2021 4. Auflage, 32 Seiten Bestellung hier.  

Neu erschienen sind die DVGW-Arbeitsblätter W 101-1 und W 102-2:

W 101: Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete; Teil 1: Schutzgebiete für Grundwasser

W 102: Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete; Teil 2: Schutzgebiete für Talsperren

 

Anwendungsbereich W 101-1

Das DVGW-Arbeitsblatt 101-2 gilt für die Bestimmung von Trinkwasserschutzgebieten und Schutzzonen sowie die Ableitung von Schutzanforderungen bei der Festsetzung oder Überarbeitung von Trinkwasserschutzgebieten für die öffentliche Wasserversorgung aus Grundwasser.

Es werden Anforderungen hinsichtlich der Bemessung, der Schutzbestimmungen und der Überwachung in Trinkwasserschutzgebieten beschrieben.

Das Arbeitsblatt darf in keinem Fall pauschal angewandt werden. Bei der Bestimmung und Abgrenzung des Wasserschutzgebietes sowie bei der Aufstellung der Schutzgebietsverordnung müssen die jeweiligen örtlichen Verhältnisse entsprechend differenziert berücksichtigt werden. Demnach muss jedes Trinkwasserschutzgebiet nach seinen geologischen und hydrologischen Gegebenheiten sowie seinen jeweiligen Gefährdungen und Belastungen bewertet werden und in der Schutzgebietsverordnung sind auf diese Bewertung abgestimmte Regelungen festzulegen.

Rechts-, Verfahrens- und Entschädigungsfragen sowie die Frage, ob und wie weit in diesem Arbeitsblatt als gefährdend bezeichnete Einrichtungen, Nutzungen und sonstige Handlungen anderweitig für unzulässig oder genehmigungspflichtig erklärt sind, werden nicht behandelt.

Grundlage für die Festsetzung von Wasserschutzgebieten ist die Feststellung der Schutzwürdigkeit, -bedürftigkeit und -fähigkeit der zu nutzenden Ressource. Die Anwendung dieses Arbeitsblattes im Festsetzungsverfahren kann zur Beurteilung der Schutzfähigkeit der Ressource beitragen.

Anwendungsbereich W 102-2

Das DVGW-Arbeitsblatt W 102-2 gilt für die Abgrenzung und Bemessung von Schutzzonen sowie die Ableitung von Schutzanforderungen bei der Festsetzung oder Überarbeitung von Trinkwasserschutzgebieten für Talsperren.

Es kann sinngemäß auch für eine Direktentnahme von Rohwasser aus einem See oder Fließgewässer angewendet werden. Die besonderen hydrologischen Bedingungen, wie zum Beispiel das Fehlen eines ausgleichenden Speicherraums bei Fließgewässern, sind zu beachten.

Das Arbeitsblatt darf nicht pauschal angewandt werden. Die Trinkwassertalsperre mit den jeweils notwendigen technischen Einrichtungen und ihr Einzugsgebiet sind unter den jeweils gegebenen örtlichen Verhältnissen zu sehen.

Jede Schutzgebietsfestsetzung basiert auf der Vulnerabilität der zu schützenden Ressource. Demzufolge müssen die ortsspezifischen morphologischen, bodenkundlichen, geologischen und hydrologischen Gegebenheiten, insbesondere die Eintragspfade, sowie die Gefährdungen bei der Bemessung der Schutzzonen und den in der Schutzgebietsverordnung zu treffenden Regelungen berücksichtigt werden.

Rechts-, Verfahrens- und Entschädigungsfragen sowie die Frage, ob und wie weit in diesem Arbeitsblatt als Gefährdung bezeichnete Einrichtungen, Nutzungen und sonstige Handlungen anderweitig für unzulässig oder genehmigungspflichtig erklärt sind, werden nicht behandelt.

Grundlage der Schutzgebietsfestsetzung ist die Feststellung der Schutzwürdigkeit, Schutzbedürftigkeit und Schutzfähigkeit der zu nutzenden Ressource. Die Anwendung dieses Arbeitsblattes im Festsetzungsverfahren kann zur Beurteilung der Schutzfähigkeit der Ressource beitragen.

Wasserschutzgebiete sind Teil des Multi-Barrieren-Systems zur Gewährleistung einer hohen Qualität des Trinkwassers.

 

Facts

W 101-1: Ausgabe 3/2021
6. Auflage, 27 Seiten
Bestellung hier.

W 102-2: Ausgabe 3/2021
4. Auflage, 32 Seiten
Bestellung hier.

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

(Quelle: DVGW)

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Dialog über die Zukunft des Wasserstandorts Berlin
Dialog über die Zukunft des Wasserstandorts Berlin

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens lädt das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) am 16. Juni 2026 zum Austausch über die Zukunft der Wasserwirtschaft ein. Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen und Chancen für den Wasserstandort Berlin im Spannungsfeld von Klimaanpassung, Innovation und Digitalisierung.

mehr lesen
Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen
Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen

Trotz steigender Temperaturen bleiben viele öffentliche Trinkbrunnen ungenutzt. Forschende der Universität Bamberg zeigen, dass nicht mangelnde Verfügbarkeit, sondern häufig Zweifel an Sauberkeit und Sicherheit der Grund sind. Eine Studie belegt, dass einfache Hinweisschilder die Nutzung deutlich erhöhen können. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für Gesundheitsvorsorge und hitzeangepasste Stadtplanung.

mehr lesen
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte

Sedimente in Stauseen speichern Informationen über Schadstoffeinträge und Umweltveränderungen über viele Jahrzehnte hinweg. Ein neues Forschungsprojekt der Universität Würzburg untersucht fünf Stauseen in der Eifel, um Belastungen durch Schadstoffe, Schwermetalle und Mikroplastik zu analysieren. Mithilfe von Bohrkernen und modernen Analysemethoden wollen die Forschenden Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre nachvollziehen. Gleichzeitig sollen die Daten helfen, aktuelle Veränderungen und die Wirksamkeit von Umweltschutzmaßnahmen besser zu bewerten.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03