Generic filters
FS Logoi

EU-Kommission beschließt Standards für Mikroplastik-Überwachung

Die Europäische Kommission hat eine standardisierte Messmethode für Mikroplastik im Wasser sowie Regelungen zur sicheren Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser beschlossen.

von | 09.04.24

Die einheitliche und standardisierte Methodik wird den Mitgliedstaaten helfen, Daten über das Vorhandensein von Mikroplastik entlang ihrer Wasserversorgungsketten zu erfassen.
Quelle:Pixabay/Pexibear

09. April 2024 Ι Die Europäische Kommission hat eine standardisierte Messmethode für Mikroplastik im Wasser sowie Regelungen zur sicheren Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser beschlossen, um sicherzustellen, dass Wasser von höchsten Sicherheitsstandards ist.

Um eine zuverlässige Datenerhebung über Mikroplastik im Wasser zu ermöglichen, hat die Europäische Kommission eine einheitliche Messmethode beschlossen. Ebenso wurde ein delegierter Rechtsakt zur sicheren Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser in der landwirtschaftlichen Bewässerung angenommen.

Bedeutung der neuen Standards für Wasserqualität und -sicherheit

EU-Umweltkommissar Virginius Sinkevičius erklärte: „Wir wollen sicher sein, dass das Wasser, das wir verwenden – vom Trinkwasser bis zur Bewässerung – stets den höchstmöglichen Sicherheitsstandards entspricht. Dank der heute angenommenen Standards können die Bürgerinnen und Bürger sich darauf verlassen, dass ihr Trinkwasser sorgfältig auf das Vorhandensein von Mikroplastik überwacht wird, dass jegliches aufbereitete Abwasser sicher ist und die übermäßige Wasserentnahme begrenzt wird.“

Die einheitliche und standardisierte Methodik wird den Mitgliedstaaten helfen, Daten über das Vorhandensein von Mikroplastik entlang ihrer Wasserversorgungsketten zu erfassen, was den Vergleich und die Auswertung der Überwachungsergebnisse erleichtern wird. Derzeit verwenden die Mitgliedstaaten eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze.

Der Rechtsakt zur Wiederverwendung von Wasser legt fest, wie nationale Behörden Pläne zur Bewältigung der Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung von aufbereitetem Abwasser zur Bewässerung erstellen sollen. Dies beinhaltet unter anderem die Festlegung von Methoden zur Gefahrenbewertung.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen
Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen

Trotz steigender Temperaturen bleiben viele öffentliche Trinkbrunnen ungenutzt. Forschende der Universität Bamberg zeigen, dass nicht mangelnde Verfügbarkeit, sondern häufig Zweifel an Sauberkeit und Sicherheit der Grund sind. Eine Studie belegt, dass einfache Hinweisschilder die Nutzung deutlich erhöhen können. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für Gesundheitsvorsorge und hitzeangepasste Stadtplanung.

mehr lesen
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte

Sedimente in Stauseen speichern Informationen über Schadstoffeinträge und Umweltveränderungen über viele Jahrzehnte hinweg. Ein neues Forschungsprojekt der Universität Würzburg untersucht fünf Stauseen in der Eifel, um Belastungen durch Schadstoffe, Schwermetalle und Mikroplastik zu analysieren. Mithilfe von Bohrkernen und modernen Analysemethoden wollen die Forschenden Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre nachvollziehen. Gleichzeitig sollen die Daten helfen, aktuelle Veränderungen und die Wirksamkeit von Umweltschutzmaßnahmen besser zu bewerten.

mehr lesen
Auszeichnung für Frauen mit Wirkung
Auszeichnung für Frauen mit Wirkung

Mit dem Preis „Die Kommunalheldin“ werden Frauen ausgezeichnet, die die Kommunalwirtschaft mit ihrem Engagement, ihrer Innovationskraft und ihrem Verantwortungsbewusstsein nachhaltig prägen. Die Auszeichnung rückt Persönlichkeiten in den Mittelpunkt, die Veränderungen anstoßen, Zukunftsthemen voranbringen und ihre Kommunen aktiv mitgestalten.

mehr lesen
Neue Bohrtechnik für die Wasserversorgung
Neue Bohrtechnik für die Wasserversorgung

Mit dem neuen Verfahren Micro Turbine Drilling (MTD®) hat das Fraunhofer IEG eine Bohrtechnologie erfolgreich unter Praxisbedingungen getestet. Die Methode ermöglicht seitliche Ablenk-Bohrungen aus bestehenden Brunnen und eröffnet damit neue Möglichkeiten für geotechnische Untersuchungen im Untergrund. In Marl wurde die Technologie eingesetzt, um eine wichtige geologische Barriere zwischen Grubenwasser und Trinkwasserhorizonten zu untersuchen. Die gewonnenen Daten können Wasserversorger bei Monitoringaufgaben sowie bei langfristigen Entscheidungen zur Trinkwassergewinnung und Infrastrukturplanung unterstützen.

mehr lesen
Hessenwasser-Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat im Amt bestätigt
Hessenwasser-Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat im Amt bestätigt

Elisabeth Jreisat, Geschäftsführerin von Hessenwasser, ist auf der aktuellen Mitgliederversammlung des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e. V. (LDEW) erneut in den Vorstand gewählt worden. Dem Gremium gehört sie bereits seit vielen Jahren an. Der LDEW vertritt rund 270 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft und setzt sich gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit für die Interessen der Branche ein.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03