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GlobeWQ: Neue Plattform zur Analyse von Wasserqualität

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Autor: Redaktion

GlobeWQ: Neue Plattform zur Analyse von Wasserqualität

Rund vier Milliarden Menschen auf der Welt leiden mindestens einen Monat im Jahr unter akuter Wasserknappheit. Doch nicht nur die Wassermenge ist ein Problem. Nahezu überall auf der Welt, dies gilt auch für Deutschland, so das UFZ, ist die Wasserqualität verbesserungswürdig. Genau daran soll das Projekt „Analyse- und Service-Plattform globale Wasserqualität (GlobeWQ)”, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis September 2022 fördert, ansetzen. Projektleiter ist Prof. Dr. Dietrich Borchardt. Außer dem UFZ beteiligen sich an dem Konsortium die Ruhr-Universität Bochum, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), das International Centre for Water Resources and Global Change (ICWRGC) sowie die Firmen terrestris und EOMAP.

Prototyp einer Analyse- und Service-Plattform

Sie wollen nun Vor-Ort-Messdaten mit Informationen aus Aufnahmen der Sentinel-2 Satelliten und modellbasierten Abschätzungen der Wasserqualität verknüpfen. „Das Produkt von GlobeWQ wird der Prototyp einer Analyse- und Service-Plattform sein, die mit einer global einheitlichen Methodik entscheidungsrelevante Informationen zur Wasserqualität regional verfügbar macht”, skizziert Dietrich Borchardt den Anspruch an das Vorhaben.

Ziele von GlobeWQ

Die Hauptziele von GlobeWQ sind eine integrierte und maßstabsübergreifende Analyse- und Bewertungsmethode für die Wasserqualität von Oberflächen- und Grundwasser zu entwickeln, zu testen und auf beispielhafte Weise anzuwenden. Darüber hinaus will GlobeWG eine neuartige Datensynthese von in-situ gemessenen, modellierten und fernerkundungsbasierten Informationen bereitstellen. Außerdem geht es dem Projekt um eine Ermittlung bestehender und sich entwickelnder Bedrohungen für die Wassersicherheit mit Schwerpunkt auf der Wasserqualität.

Zunächst zehn Fallstudien

Bevor dieser Prototyp in der Praxis eingesetzt wird, soll er weltweit an Seen, Flüssen und Grundwasserkörpern in zehn Fallstudien erprobt werden, in Deutschland beispielsweise am Einzugsgebiet der Elbe und am Bodensee. Gelingt der Test, könnte damit die Qualität von Oberflächen- und Grundwasser präziser bewertet und Gefahren für die Wasserqualität schneller ermittelt und behoben werden.

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