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Wassermeister 3/2026

In dieser Ausgabe:

Die Trinkwasserversorgung steht unter wachsendem Anpassungsdruck: Anhaltende Trockenheit, sinkende Wasserstände und steigende Temperaturen verschärfen Nutzungskonflikte und Spurenstoffprobleme. Wie krisenfest ist Deutschland – und welche Maßnahmen machen Wasserversorger resilienter? Diese Ausgabe zeigt, worauf es jetzt ankommt: von der Nationalen Wasserstrategie und dem neuen Niedrigwasser-Informationssystem NIWIS bis zum Klimaresilienz-Index 2026. Im Interview berichtet Bernd Heinz, wie die Wasserwerke Westfalen eine mehr als 100 Stunden andauernde Blackout-Serie bewältigten – und warum praktische Übungen entscheidend sind.

Weitere Beiträge widmen sich Radon in Trinkwasserbehältern, der hygienischen Erstinbetriebnahme sanierter Wasserkammern und den Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes. Außerdem im Heft: neue Wege zur Arsen- und Nitratentfernung, innovative Membranen, die Perspektiven naturnaher Aufbereitung sowie die Zukunft harmonisierter Trinkwasserzulassungen in Europa. Praxisnah, technisch fundiert und mit Blick auf die Herausforderungen von morgen.

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Charlotte Schwarzrock, Redakteurin

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Unsere Top-Themen

„Blackoutvorsorge zahlt sich aus“

Ab Ende Oktober 2025 war das Wasserwerk Echthausen über sieben Monate von einer außergewöhnlichen Serie von Netzstörungen betroffen. Trotz mehrerer Blackouts mit insgesamt mehr als 100 Stunden Ausfallzeit blieb die Trinkwasserversorgung für rund 300.000 Menschen im Versorgungsgebiet durchgehend gesichert. Bernd Heinz, Geschäftsführer von Wasserwerke Westfalen, schildert, wie Notstrom, klare Prioritäten und intensive Übungen das Werk durch die Blackout-Serie brachten und warum der Fall Echthausen jetzt als Blaupause für andere Standorte dient.

Aktuelle Themen

Radon, ein kleines Atom bewegt die Wasserwirtschaft

W.E.T. Schaper GmbH


Hygienische Erstinbetriebnahme von neu sanierten Trinkwasserbehältern

Emmerling Planungsgesellschaft mbH


Wenn Wasser sicher bleiben soll,muss Wissen fließen

CARELA GmbH


KRITIS Dachgesetz: Wenn Sicherheit zur Pflicht wird und Türen plötzlich systemrelevant sind

HUBER SE


Ablenkbohrungen machen den Untergrund kostengünstiger zugänglich

Fraunhofer IEG


Erhaltung von Wegen zu Quellfassungen und Brunnen im naturnahen Umfeld

AcquaFutura GmbH


Arsenbelastete Quellwässer für die Trinkwasserversorgung nutzbar machen

Wolfsberger Stadtwerke


Neuartige Verbindungen und Membranen gegen Nitrat im Trinkwasser

Universität des Saarlandes


Der Klimawandel setzt Trinkwasser unter Druck

AWBR


Stabile Kombi: Naturnahes Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung und moderne Technik

Wasserwerke Westfalen GmbH


Harmonisierte Trinkwasserzulassungen für Europa

Bundesverband grabenlose Technologien e. V.


Sortimentswandel im Tiefbau: Bleifreie Verbindungstechnik für Trinkwassernetze

Beulco GmbH

u.v.m.