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Wasserversorgung Ruhpolding erhält neue Mauerdurchführung aus nichtrostendem Stahl

Vor wenigen Wochen wurde erstmals die neue Hawle Mauerdurchführung 705-00 bei der Wasserversorgung Ruhpolding eingebaut. Bei der neuen Mauerdurchführung handelt es sich um eine Schutzrohr-Mauerdurchführung, die aus einem Schutzrohr aus nichtrostendem Stahl und einem integrierten ZAK-Fitting auf der Gebäudeinnenseite besteht.  Vor der Montage wurde eine Kernbohrung (d 200 mm) an der Betonwand des Kellers vorgenommen. […]

von | 12.12.22

Vor wenigen Wochen wurde erstmals die neue Hawle Mauerdurchführung 705-00 bei der Wasserversorgung Ruhpolding eingebaut. Bei der neuen Mauerdurchführung handelt es sich um eine Schutzrohr-Mauerdurchführung, die aus einem Schutzrohr aus nichtrostendem Stahl und einem integrierten ZAK-Fitting auf der Gebäudeinnenseite besteht. 

Vor der Montage wurde eine Kernbohrung (d 200 mm) an der Betonwand des Kellers vorgenommen. Ein Hüllrohr aus PP (grün) wurde eingeschoben und darin das mediumführende PE-Rohr d 63 mm (blau) eingezogen. Kellerinnenseitig wurde das Niro-Schutzrohr über das PE-Rohr geschoben. Am PE-Rohr wurde eine Stützhülse montiert und eine Wirbelklemme aufgeschoben. Danach wurde der Mauerdurchführungs-Fitting mit ZAK 46-Abgang auf das Niro-Schutzrohr aufgeschraubt und das PE-Rohr zugfest mit dem Steckfitting verbunden. Die Montage der Mauerdurchführung erfolgte mit Hilfe von zwei Ringraumdichtungen, die bauseits gestellt wurden. Eine Ringraumdichtung wurde zwischen Hüllrohr und Betonwand eingelegt, eine zweite zwischen Niro-Schutzrohr und Hüllrohr.  Die zuverlässige Abdichtung zwischen Mediumrohr und Niro-Schutzrohr auf der Gebäudeaußenseite erfolgt durch eine Kegelmanschette. 

Mauerdurchführung muss nicht mehr in Frischbeton verlegt werden

Das Absperrventil wurde kellerinnenseitig mit dem Übergangsfitting-ZAK® auf Außengewinde 618-04 an die Mauerdurchführung angeschlossen, wodurch die Verbindung wieder sehr einfach lösbar ist. Das Hüllrohr wurde bis zum Anschluss an die Hauptleitung verlegt. Somit ist die gesamte Hausanschlussleitung auch nachträglich demontierbar und erneuerbar. 

Der Vorteil dieser Mauerdurchführung liegt darin, dass sie nicht mehr in Frischbeton verlegt werden muss wie die bisherigen Mauerdurchführungen dieser Bauart, und dass durch die verwendeten hochwertigen Materialien und die korrosionssichere ZAK®-Verbindung die lange Lebensdauer der Mauerdurchführung garantiert ist. 

Die Mauerdurchführung ist neben der Ausführung mit geradem Fitting auch mit 90°-Winkel verfügbar, außerdem ist sie in weiteren Nennweiten erhältlich.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Die neue Mauerdurchführung aus nichtrostendem Stahl muss nicht mehr in Frischbeton verlegt werden.

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