Generic filters
FS Logoi

Wasserleitungen und Wasserzähler auf Minusgrade vorbereiten

Der erste Frost der kommenden Wintersaison war bereits da. Höchste Zeit, Wasserzähler, freiliegende Leitungen und Wasserhähne frostsicher zu machen. Auch Gartenschläuche und Regentonnen sind nicht zu vergessen.

von | 25.11.25

Außenwasserhähne und freiliegende Leitungen sollten zu Beginn der Wintersaison entleert werden.
Quelle: Heino Hermanns/OOWV
Wasserleitungen

Der erste Frost der kommenden Wintersaison war bereits da. Höchste Zeit, Wasserzähler, freiliegende Wasserleitungen und Wasserhähne frostsicher zu machen. Sie können mit dem richtigen Dämmmaterial vor Frost gesichert werden. Dabei sollte besonders an Installationen in Gärten, Ferien- und Gartenhäusern sowie in unbeheizten Kellern gedacht werden.

Wasserleitungen fit für den Winter machen

„Wasserschäden durch geplatzte Leitungen sind durch ein wenig Vorsorge vermeidbar“, sagt OOWV-Sachgebietsleiter Matthias Geib. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Leitungen zu entleeren und sprichwörtlich warm einzupacken.“

Das bedeutet: Leitungen, die nicht entleert werden können, müssen ausreichend mit Dämmmaterial umwickelt werden. Besonders gut eignet sich dafür Mineral- oder Steinwolle.

Gartenschläuche und Regentonnen nicht vergessen

Nicht vergessen werden sollten dabei Gartenschläuche, die – eventuell noch mit Wasser gefüllt – im Garten überwintern. Auch sie sollten entleert werden. Das gilt ebenso für Regentonnen. Denn gefriert Wasser zu Eis, dehnt es sich um bis zu zehn Prozent aus. Das kann dazu führen, dass gefüllte Regentonnen undicht werden oder gar platzen. Beim Entleeren sollte der Entnahmehahn an der Tonne nicht vergessen werden.

Wichtig: Absperrhähne und Wasserzähler müssen trotz der Maßnahmen zum Frostschutz leicht zugänglich bleiben. Friert eine Leitung ein, rät Matthias Geib dringend vom Gebrauch von Infrarotstrahlern, Kerzen, Schweiß- oder Lötbrennern ab.

„Besser ist es, die Leitungen mit warmem Wasser oder warmen Tüchern aufzutauen. Wer offenes Feuer nutzt, riskiert nicht nur, dass die Leitung platzt, sondern auch einen Brandschaden.“


Quelle: OOWV

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer auf dem aktuellen Stand, automatisch in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Dialog über die Zukunft des Wasserstandorts Berlin
Dialog über die Zukunft des Wasserstandorts Berlin

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens lädt das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) am 16. Juni 2026 zum Austausch über die Zukunft der Wasserwirtschaft ein. Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen und Chancen für den Wasserstandort Berlin im Spannungsfeld von Klimaanpassung, Innovation und Digitalisierung.

mehr lesen
Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen
Sauberes Wasser, aber wenig Vertrauen in Trinkbrunnen

Trotz steigender Temperaturen bleiben viele öffentliche Trinkbrunnen ungenutzt. Forschende der Universität Bamberg zeigen, dass nicht mangelnde Verfügbarkeit, sondern häufig Zweifel an Sauberkeit und Sicherheit der Grund sind. Eine Studie belegt, dass einfache Hinweisschilder die Nutzung deutlich erhöhen können. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für Gesundheitsvorsorge und hitzeangepasste Stadtplanung.

mehr lesen
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte
Sedimente erzählen die Umweltgeschichte

Sedimente in Stauseen speichern Informationen über Schadstoffeinträge und Umweltveränderungen über viele Jahrzehnte hinweg. Ein neues Forschungsprojekt der Universität Würzburg untersucht fünf Stauseen in der Eifel, um Belastungen durch Schadstoffe, Schwermetalle und Mikroplastik zu analysieren. Mithilfe von Bohrkernen und modernen Analysemethoden wollen die Forschenden Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre nachvollziehen. Gleichzeitig sollen die Daten helfen, aktuelle Veränderungen und die Wirksamkeit von Umweltschutzmaßnahmen besser zu bewerten.

mehr lesen
Auszeichnung für Frauen mit Wirkung
Auszeichnung für Frauen mit Wirkung

Mit dem Preis „Die Kommunalheldin“ werden Frauen ausgezeichnet, die die Kommunalwirtschaft mit ihrem Engagement, ihrer Innovationskraft und ihrem Verantwortungsbewusstsein nachhaltig prägen. Die Auszeichnung rückt Persönlichkeiten in den Mittelpunkt, die Veränderungen anstoßen, Zukunftsthemen voranbringen und ihre Kommunen aktiv mitgestalten.

mehr lesen
Neue Bohrtechnik für die Wasserversorgung
Neue Bohrtechnik für die Wasserversorgung

Mit dem neuen Verfahren Micro Turbine Drilling (MTD®) hat das Fraunhofer IEG eine Bohrtechnologie erfolgreich unter Praxisbedingungen getestet. Die Methode ermöglicht seitliche Ablenk-Bohrungen aus bestehenden Brunnen und eröffnet damit neue Möglichkeiten für geotechnische Untersuchungen im Untergrund. In Marl wurde die Technologie eingesetzt, um eine wichtige geologische Barriere zwischen Grubenwasser und Trinkwasserhorizonten zu untersuchen. Die gewonnenen Daten können Wasserversorger bei Monitoringaufgaben sowie bei langfristigen Entscheidungen zur Trinkwassergewinnung und Infrastrukturplanung unterstützen.

mehr lesen

Firmen zum Thema

Sie möchten den Wassermeister testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die Wassermeister kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03