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Überwachte Transportleitung schützt Trinkwasser in Lichtenfels

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Autor: Kathrin Mundt

Überwachte Transportleitung schützt Trinkwasser in Lichtenfels
Mit dem SLM® DCS System ist es möglich, eine Beschädigung bzw. Leckage metergenau zu orten und einen Schaden schnell zu beheben. Copyright: Harri Zarske

Teilweise wurde das SLM® DCS im Fräsverfahren verlegt. Bild: Michael Holhut

Für die Stadtwerke Lichtenfels hat Versorgungs- und Betriebssicherheit absolute Priorität. Beim Neubau einer Trinkwasserleitung durch unwegsames und schwer zugängliches Gelände mittels grabenarmen und grabenlosen Verlegeverfahren setzten sie daher das vollüberwachte egeplast SLM® DCS-Rohrsystem ein – für maximale Sicherheit.

Die insgesamt knapp 3,8 km lange neue Trinkwasserleitung transportiert weiches Wasser zur Wassermischung von Buch am Forst nach Grub am Forst und dient daneben auch als Ersatzversorgung für trockene Sommerperioden mit hohem Wasserbedarf. Die Trasse verläuft durch unwegsames und schwer zugängliches Gelände, durch Wälder entlang von Wirtschaftswegen und kreuzt einige Straßen. Aus diesem Grund kamen neben der offenen Verlegung auch die Verlegung im Fräs- und Spülbohrverfahren zum Einsatz – letztere sogar mit Felsbohrungen. Zum Schutz ihrer Trinkwasser-Transportleitung entschieden sich die Stadtwerke Lichtenfels daher für das überwachte SLM® DCS-Rohrsystem. Es überwacht die Funktionsfähigkeit von Trinkwasser- Transportleitungen im Betrieb und erkennt Leitungsschäden frühzeitig – noch bevor eine Leckage entsteht.

Einige Streckenabschnitte wurden grabenlos im Spülbohrverfahren eingezogen. Bild: Harri Zarske

Mit der Planung wurde das Ingenieurbüro Kittner und Weber beauftragt. Die Rohrleitung wurde bedarfsgerecht in langen Ringbunden à 300 m geliefert, um Verlege- und Verarbeitungsvorteile zu realisieren und möglichst wenige Verbindungsstellen zu haben. Den Bau der Rohrleitung hat die VSTR AG Rodewisch nach einer umfassenden Einweisung in das System durch egeplast-Techniker übernommen. Michael Holhut, Stadtwerke Lichtenfels, sagt: „Die Wahl fiel auf das SLM® DCS-Rohrsystem, da die Trasse relativ lang und schwer zugänglich ist. Die reine Überwachung über Eingangs- und Ausgangszähler hat zu lange Reaktionszeiten und mit dem System ist es nun möglich, eine Beschädigung bzw. Leckage metergenau zu orten und einen Schaden schnell zu beheben.“

Kontakt: Michael Holhut, Rohrnetzmeister Stadtwerke Lichtenfels, Tel. +49 9571 9552-19, michael.holhut@stadtwerke-lichtenfels.de

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