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Sanierung der Trinkwassertalsperre Mauthaus

Mit der abgeschlossenen Sanierung der Ködeltalsperre wurde die Basis für weitere Arbeiten an der Trinkwassertalsperre Mauthaus gelegt.

von | 13.04.23

Trinkwassertalsperre
Trinkwassertalsperre
Trinkwassertalsperre

Die erste Phase der Sanierung der Trinkwassertalsperre Mauthaus ist abgeschlossen. In den vergangenen drei Jahren wurde mit den Sanierungsarbeiten an der Ködeltalsperre die Basis für weitere Maßnahmen gelegt.

22 Millionen Euro für weitere Ertüchtigung

Mit insgesamt 22 Millionen Euro soll die Trinkwassertalsperre Mauthaus fit für die Zukunft gemacht werden. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber zum Abschluss der ersten Phase der Sanierungsarbeiten an der Ködeltalsperre:

„Die sichere Versorgung mit Trinkwasser hat höchste Priorität. Mauthaus hat eine Schlüsselrolle bei der Wasserversorgung in Oberfranken. 12 Milliarden Liter Wasser werden jährlich der Ködeltalsperre entnommen und 400.000 Haushalte daraus mit Trinkwasser versorgt.“

Im Rahmen der nun abgeschlossenen Sanierungsarbeiten wurden in den zurückliegenden drei Jahren an der Ködeltalsperre die im Frühjahr 2020 beschädigten Rohrleitungen stabilisiert und zwei voneinander unabhängige Ersatzsysteme errichtet, mit denen die Rohwasserversorgung während der nun anstehenden zweiten Phase der Sanierungsarbeiten gewährleistet werden kann. Die Trinkwasserversorgung war und wird während der gesamten Baumaßnahmen sichergestellt. Die nun abgeschlossenen Arbeiten sind Voraussetzung  für weitere Baumaßnahmen.

Nächste Schritte im Projekt

Um die Trinkwassertalsperre Mauthaus umfassend zu ertüchtigen, werden nun Stahlrohre in die Grundablassleitungen eingezogen, die beiden Fallleitungen im Entnahmeturm ausgetauscht, eine separate Betriebsleitung für die Rohwasserabgabe im Grundablassstollen nachgerüstet und der Massivbau der Hochwasserentlastung saniert.

„Wir starten damit ein Generationenprojekt mit einem aktuell geschätzten Investitionsvolumen von 22 Millionen Euro. Das ist eine echte Zukunftsinvestition in die Wassersicherheit“, so Glauber.

Ende 2024 soll die erste der beiden Grundablass- und Betriebsleitungen wieder in Betrieb genommen werden.

Mehr Informationen

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Luftbild Trinkwassertalsperre Mauthaus. Bild: Wasserwirtschaftsamt Kronach

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