Trinkwasser-Hochbehälter sind ein zentraler Bestandteil der Trinkwasserversorgung, auch wenn sie meist unscheinbar in der Landschaft liegen. Sie dienen als Zwischenspeicher und zur Druckregulierung im Netz – und sichern so, dass Trinkwasser jederzeit in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht.
„Talsperren und Grundwasserwerke sind den meisten Menschen bekannt und sichtbar. Hochbehälter dagegen sind die „Hidden Champions“ der Wasserversorgung“, erklärt Hendrik Rösch, Technischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke. „Vor allem in Spitzenzeiten im Sommer oder bei Wartungsarbeiten sorgen sie dafür, dass die Versorgung unserer Kunden jederzeit stabil bleibt.“
Trinkwasser-Hochbehälter am Standort Lewerberg
Für die sichere Versorgung der Region Wolfsburg/ Braunschweig sorgen in Lewerberg zukünftig nicht mehr zwei, sondern drei Hochbehälter. Der Neubau des dritten Hochbehälters soll bis zum Sommer 2028 fertiggestellt werden. Das Wasser, das in Lewerberg gespeichert und verteilt wird, stammt aus der Ecker- und Granetalsperre.
Der Name des Standorts stammt noch aus der Bauzeit der ersten Hochbehälter. Damals sollte der Standort ursprünglich in der Nähe des Lewer Bergs entstehen. Die Entscheidung fiel aber auf eine Erhebung des Salzgitter-Höhenzuges in der Gemeinde Liebenburg. Der Name Lewerberg blieb bestehen.
Modernisierungen im gesamten Versorgungsnetz
Das Versorgungsnetz der Harzwasserwerke umfasst aktuell insgesamt 15 Hochbehälter an zehn Standorten. Um die Versorgung langfristig zu sichern, modernisiert das Unternehmen seine Anlagen Schritt für Schritt. Neben dem Neubau in der Gemeinde Liebenburg wurde zuletzt auch in Petze bei Hildesheim ein neuer Hochbehälter in Betrieb genommen. In Benthe bei Hannover ist ebenfalls ein Neubau geplant – dieser wird zukünftig den nordwestlichen Versorgungsbereich unterstützen.
Quelle: Harzwasserwerke













