“Eine verlässliche Wasserversorgung braucht mehr als gute Technik – sie braucht Planung, Vorsorge und den Mut, frühzeitig zu investieren“, sagt Julie Bürkle-Weiss, Technische Geschäftsführerin der badenovaNETZE, anlässlich der Planung von zwei neuen Tiefbrunnen am Wasserwerk Hausen an der Möhlin .
Ziel ist es, auch in besonders heißen Sommern eine stabile Versorgung sicherzustellen und Lastspitzen flexibel abzufedern. Derzeit läuft die Planung – in den nächsten Jahren will badenovaNETZE die zwei neuen Tiefbrunnen bohren.
Genehmigt bis 2050: Trinkwasser mit Perspektive
Grundlage für die Investitionen bildet die neue wasserrechtliche Bewilligung durch das Regierungspräsidium Freiburg. Sie erlaubt badenovaNETZE die Grundwasserentnahme aus den Brunnen des Wasserwerks Hausen bis Ende 2050. Dem Bescheid gingen umfassende Verfahren mit wasserwirtschaftlichen und hydrogeologischen Gutachten sowie einer Umweltverträglichkeitsprüfung voraus. Das Wasserwerk Hausen liegt im Oberrheingraben – einem der ergiebigsten Grundwasserspeicher Europas. Entsprechend hoch waren die Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf Umwelt- und Naturschutz. Sämtliche Nachweise wurden erbracht.
Mehr Reserven, mehr Versorgungssicherheit
Die neuen Brunnen machen die bestehende Infrastruktur nicht nur leitungsfähiger, sondern auch widerstandsfähiger. Sie erweitern die Versorgungskapazität und ermöglichen eine flexiblere Steuerung im Versorgungsnetz – besonders an heißen Tagen mit erhöhtem Wasserbedarf.
„Die neuen Tiefbrunnen sind ein wichtiger Schritt, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden“, so Bürkle-Weiss. „Gleichzeitig legen wir damit die Grundlage, neue Stadtteile wie Freiburg-Dietenbach zuverlässig mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu versorgen.“










