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Neubau des Wasserbehälters Käppele schreitet voran

Die Stadtwerke Tübingen (swt) haben im Frühjahr 2025 mit dem Bau des neuen Trinkwasser-Hochbehälters „Käppele“ auf der Anhöhe zwischen Derendingen und Weilheim begonnen. Der zweikammerige Behälter verfügt über eine Speicherkapazität von 2 Millionen Litern und wird als zentrale Infrastrukturkomponente das moderne Trinkwassernetz der wachsenden Universitätsstadt nachhaltig stärken.

von | 28.07.25

Quelle: Pixaybay/Marion Grimm

Auf der Anhöhe „Käppele“ zwischen Derendingen und Weilheim haben die Stadtwerke Tübingen (swt) im Frühjahr 2025 mit dem Bau des neuen gleichnamigen Trinkwasser-Hochbehälters begonnen. Dieser soll in erster Linie als neuer „Gegenspieler“ für den Mischwasserbehälter „Sand“ die Wassernetzinfrastruktur verstärken. Dank seines großen Speichervolumens und durch seine strategische Positionierung schafft er die Voraussetzungen für ein erweitertes, moderneres und versorgungssicheres Trinkwassernetz der Zukunft.

Projektstand & Bauablauf

  • Rodung & Vorbereitung: Bereits im Dezember 2024 wurden Vegetationsbereiche für das Baufeld gerodet, um geltenden Brut- und Vegetationszeiten zu entsprechen.

  • Baubeginn: Im Frühjahr 2025 wurde mit Tiefbauarbeiten sowie dem Einbau von Spritzbetonverbau und bis zu 5 m tiefen Rückverankerungen zur Sicherung der Baugrube begonnen. Im Juni/Juli wurden Betonwände der Kammer errichtet und Kranarbeiten für die Wandverschalung dokumentiert.

  • Bauzeit & Integration: Die Fertigstellung ist in rund zwei Jahren geplant. Anschließend erfolgt der Anschluss an das bestehende Leitungsnetz, insbesondere an die neue Transportwasserleitung vom Mischbehälter „Sand“ zum Standort Käppele.

  • Zum Bautagebuch

Nachhaltigkeit und Naturschutz

Der Hochbehälter „Käppele“ wird weitgehend unterirdisch errichtet und nach Fertigstellung vollständig mit Erdreich überdeckt sowie begrünt. Dadurch fügt sich das Bauwerk unauffällig in die umgebende Landschaft ein und bleibt im späteren Betrieb nahezu unsichtbar. Auch ökologisch wurde das Projekt von Beginn an umsichtig geplant: Bereits vor Baubeginn erfolgte eine flächenschonende Rodung außerhalb der Brut- und Vegetationszeiten, um Beeinträchtigungen für Flora und Fauna zu minimieren.

Zum ökologischen Ausgleich wurden mehrere Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem Aufforstungen und landschaftsbauliche Wiederherstellungen temporär beanspruchter Waldflächen, die Pflanzung zusätzlicher Bäume am Wasserwerk Rappenberghalde sowie das Anbringen von speziellen Nistkästen zur Förderung des Waldkauzes.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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