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Land Hessen fördert Leitungsverbundstudie

Die Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main (WRM) erhält vom Land Hessen eine Förderung in Höhe von 220.000 Euro zur Fortschreibung ihrer Leitungsverbundstudie. Umweltstaatssekretär Michael Ruhl überreichte den Förderbescheid Anfang November im Wasserwerk Goldstein im Frankfurter Stadtwald an WRM-Vorstandsvorsitzende und Hessenwasser-Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat.

von | 21.11.25

Die Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main (WRM) erhält vom Land Hessen eine Förderung in Höhe von 220.000 Euro zur Fortschreibung ihrer Leitungsverbundstudie.
Quelle: Hessenwasser
Förderung; Hessenwasser

Der regionale Leitungsverbund bildet das Rückgrat der öffentlichen Wasserversorgung in der Rhein-Main-Region. Über vier Millionen Menschen, vor allem in den Ballungsräumen, werden über das Verbundsystem ganz oder teilweise mit Trinkwasser versorgt. Es ermöglicht den Ausgleich zwischen den Wassergewinnungsgebieten im Hessischen Ried, im Vogelsberg, im Kinzigtal und in der Untermainebene und den großen Verbrauchszentren rund um die fünf Großstädte Frankfurt am Main, Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach und Hanau sowie zahlreiche weitere Kommunen.

„Eine gesicherte Wasserversorgung bildet die Grundlage für die Gesundheit der Bevölkerung, die wirtschaftliche Entwicklung einer Region und ökologische Stabilität. Steigender Wasserbedarf, der Klimawandel und zunehmende Trockenphasen stellen die Versorgung im Rhein-Main-Gebiet vor Herausforderungen. Mit der Leitungsverbundstudie schaffen wir die Grundlage, die Versorgungssysteme an diese Herausforderungen anzupassen“, betonte Staatssekretär Ruhl bei der Übergabe.

Leitungsverbundstudie: Wasserversorgung an steigenden Bedarf anpassen

Mit der Aktualisierung der Leitungsverbundstudie untersucht die WRM, wie die Wasserversorgung in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main noch besser vernetzt und an den steigenden Bedarf angepasst werden kann. Im Fokus stehen dabei vor allem Versorgungssicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, die aktuelle Situation des regionalen Verbundsystems im Normalbetrieb und in Ausnahmesituationen zu bewerten und daraus einen konkreten Maßnahmenkatalog abzuleiten.

WRM-Vorstandsvorsitzende Elisabeth Jreisat erklärte: „Die Förderung des Landes ist ein wichtiges Signal für die Wasserversorgung in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Mit
der Leitungsverbundstudie schaffen wir die fachliche Basis, um die Region auch in Zukunft zuverlässig mit Trinkwasser zu versorgen.“

Die letzte Fortschreibung der Studie legte die WRM im Jahr 2005 vor. Zentrale Maßnahmen daraus – darunter der Bau der zweiten Riedleitung, die Leitungsverbindung vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke (ZMW) zur OVAG und die Leitung von Mainz nach Wiesbaden – sind inzwischen umgesetzt oder im Bau.

Hintergrund

Die Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main WRM) ist seit 1978 das Kooperationsforum der großen Wasserversorger, Wasserverbände und Institutionen der Region.
Sie erarbeitet Studien, Analysen und Konzepte, um die zukunftssichere Trinkwasserversorgung für über 4 Millionen Menschen in der Rhein-Main-Region zu gewährleisten.


Quelle: Hessenwasser

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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