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Cybersicherheit: 24/7 Live-Betrieb für sicheres Wasser

Das Lagezentrum CyberSec@Wasser blickt auf ein Jahr ununterbrochenen Live-Betrieb zurück und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Cybersicherheit in der deutschen Wasserwirtschaft. Seit April 2024 schützt das Lagezentrum mit seinem 24/7-Live-Betrieb kritische Infrastrukturen – und hat sich sich als zentrale Anlaufstelle für den Schutz kritischer wasserwirtschaftlicher Infrastrukturen bewährt.

von | 03.04.25

Die Bedrohung durch Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen nimmt stetig zu. Besonders der Sektor Wasser steht vor der Herausforderung, digitale Prozesse sicher zu gestalten und Angriffsflächen zu minimieren. Das Lagezentrum CyberSec@Wasser bietet Lösungen, die IT- und OT-Sicherheit gleichermaßen stärken.
Quelle: Pixabay/BrianPenny
Cybersicherheit; EU-Wasserpolitik

Das Lagezentrum CyberSec@Wasser leistet seit April 2024 einen wichtigen Beitrag zur Cybersicherheit in der deutschen Wasserwirtschaft. Das stetig wachsende Team aus mittlerweile rund 20 Mitarbeitenden arbeitet rund um die Uhr daran, Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen, zu analysieren sowie abzuwehren.

Neue Sicherheitsstandards in der Cybersicherheit

Das Projekt CyberSec@Wasser wurde im August 2023 von den drei Ankermandanten Gelsenwasser, den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB Köln) und der Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV) unter der Leitung des Kompetenzzentrums Digitale Wasserwirtschaft (KDW) ins Leben gerufen. Seitdem konnten die Cybersicherheitsstandards in der Wasserwirtschaft erhöht werden und das Lagezentrum als zentrale Sicherheitsinstanz etabliert werden. Stand 2025 sichert das Lagezentrum CyberSec@Wasser Wasserversorger und Wasserentsorger in ganz Deutschland unterschiedlicher Größe. Von kleinen Wasserzweckverbänden im ländlichen Raum bis hin zu KRITIS-Organisationen in Ballungsgebieten.

Schutz vor wachsenden Cyberbedrohungen

Die Bedrohung durch Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen nimmt stetig zu. Besonders der Sektor Wasser steht vor der Herausforderung, digitale Prozesse sicher zu gestalten und Angriffsflächen zu minimieren. Das Lagezentrum CyberSec@Wasser leistet hierzu einen Beitrag, indem es Unternehmen und Betrieben der Wasserwirtschaft maßgeschneiderte Lösungen bietet, die IT- und OT-Sicherheit gleichermaßen stärken. Das Dienstleistungspaket umfasst dabei ein Managed Security Operations Center (SOC), ein speziell auf die Wasserwirtschaft zugeschnittenes E-Learning zum Thema Cybersicherheit sowie ein regelmäßiges Lagebild zur Cyberbedrohungslage in Deutschland.

„Das erste Jahr des Lagezentrums hat gezeigt, wie wichtig es für die Wasserwirtschaft ist, Sicherheitsdienstleistungen aus der Branche für die Branche zu erbringen. Unser Team arbeitet mit höchster Expertise und Engagement, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Wir danken unseren Partnern für ihr Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Ronald Derler, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Digitale Wasserwirtschaft (KDW).

Ausbau und Weiterentwicklung

Das Lagezentrum entwickelt seine Services kontinuierlich weiter, um den steigenden Anforderungen der Branche und regulatorischen Vorgaben, wie der NIS2-Richtlinie, gerecht zu werden. Der Fokus liegt auf der Optimierung von Sicherheitsmaßnahmen, der Erweiterung des Schulungsangebots für Unternehmen und der intensiven Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren der Wasserwirtschaft.
Ein weiterer Meilenstein ist die Zertifizierung nach ISO 27001, die das hohe Sicherheitsniveau des Lagezentrums unterstreicht und die Einhaltung internationaler Standards im Bereich Informationssicherheitsmanagement gewährleistet. Der Scope des Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) umfasst dabei die vollumfängliche Leistungserbringung als MSSP für die Mandanten des Lagezentrums.


Quelle: Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft (KDW)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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