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2.000 m lange Trinkwasserleitung: grabenlose Sanierung und Druckerhöhung

Grabenlose Sanierung plus gleichzeitige Druckerhöhung: Dazu nur ein minimaler Eingriff in die Umwelt – beim Projekt in Waakirchen in Oberbayern war Primus Line® das Mittel fürs technisch-wirtschaftliche Optimum. In der Gemeinde Waakirchen sorgte eine knapp 2.000 m lange PVC-Trinkwasserleitung für Probleme: in den vergangenen 20 Jahren mussten mehrere Rohrbrüche repariert werden, zudem konnte die Leitung […]

von | 31.03.22

Der Nenndruck der Leitung wurde erhöht

Grabenlose Sanierung plus gleichzeitige Druckerhöhung: Dazu nur ein minimaler Eingriff in die Umwelt – beim Projekt in Waakirchen in Oberbayern war Primus Line® das Mittel fürs technisch-wirtschaftliche Optimum.

In der Gemeinde Waakirchen sorgte eine knapp 2.000 m lange PVC-Trinkwasserleitung für Probleme: in den vergangenen 20 Jahren mussten mehrere Rohrbrüche repariert werden, zudem konnte die Leitung aufgrund des Neubaus eines Hochbehälters nur druckgemindert mit einem Nenndruck in Höhe von PN 10 betrieben werden. Eine Sanierung der Leitung bei gleichzeitiger Erhöhung des Nenndrucks auf PN 16 war demzufolge notwendig. Um die Eingriffe in die Umgebung möglichst gering zu halten und gleichzeitig die gewünschten Anforderungen, vor allem die Druckerhöhung, bestmöglich zu erfüllen, entschied sich die Gemeinde für eine Sanierung mit dem System Primus Line.

Linereinzug von der Transporttrommel

Als flexibler Schlauchliner mit Einzugslängen von über 1.000 m am Stück, der auch einen Nenndruck von über PN 40 ermöglicht und noch dazu grabenlos installiert werden kann, war das System Primus Line für diesen Einsatz optimal geeignet.

In das PVC-Altrohr, Nennweite DN 250, wurde in zwei Bauphasen ein Primus Liner MD-250-W PN 16 in vier Sanierungsabschnitten eingezogen. Der längste Inlinereinzug war dabei knapp 600 m lang.

Die Arbeiten begannen mit einer routinemäßigen Kamerabefahrung durch das Altrohr. Anschließend wurden geringfügige, weiche Beläge mittels Gummischeiben aus der PVC-Leitung entfernt. Dieser Schritt dient auch zur Kalibrierung der Bestandsleitung.

Nach der Rohrreinigung konnte mit dem Einzug begonnen werden; im ersten Bauabschnitt wurden 1.600 m Liner in drei Sanierungsabschnitten eingezogen. Anschließend war eine einwöchige Unterbrechung der Inlinerarbeiten nötig, um die Trinkwasserversorgung einiger Wohnhäuser während der Maßnahme zu gewährleisten. Die übrigen knapp 400 m wurden dann in der zweiten Bauphase eingezogen.

Verbinder-Montage. Alle Bilder: Primusline

Innerhalb von nur 13 Arbeitstagen konnte die Sanierung abgeschlossen werden. Der verbaute Liner MD-250-W ist für einen dauerhaften Betriebsdruck bis 30 bar zulässig und hält den neuen Druckanforderungen von 16 bar demnach problemlos stand.

Mit dem System Primus Line konnten in diesem Projekt alle Anforderungen – Druckerhöhung, Leitungssanierung mit minimalem Eingriff in die Umwelt, schnelle zeitliche Umsetzung – und somit das technisch-wirtschaftliche Optimum erreicht werden.

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Flexibler Schlauchliner mit Einzugslängen von über 1.000 m am Stück

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